Niederwenigern mit vollem Kader nach Steele

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Die zweite Mannschaft der Sportfreunde Niederwenigern wird vermutlich bis zum Ende der Saison gegen den Abstieg kämpfen müssen. Vier Punkte aus den letzten beiden Partien werde man brauchen, sagt Fußball-Abteilungsleiter Bertold Pieper vor der Partie beim SC Steele 03/20 (So., 15 Uhr).

Hattingen.. „Wir brauchen uns da nichts einbilden: Die direkten Konkurrenten werden punkten“, sagt Pieper zur Begründung. Denn die Sportfreunde belegen derzeit mit Platz zwölf einen sicheren Rang, aber die Verfolger DJK TuS Holsterhausen und die Essener SG 99/06 haben nur einen und zwei Zähler Rückstand. „Das wird spannend bis zum Schluss.“

Gegen Steele trifft Niederwenigern auf eine Mannschaft, die Pieper ähnlich sieht wie die eigene. „Steele hat eine junge Mannschaft, die schwankend spielt“, sagt er. „Wir müssen die Spielfreude eindämmen, dann ist da auch was zu holen.“

Ganz wichtig, so der Abteilungsleiter, sei für die zweite Mannschaft, dass es in Steele keinen Ausfall in den eigenen Reihen gebe – dem aus dem Urlaub zurückgekehrten Trainer Mirko Kursinski seht im Auswärtsspiel der gesamte Sportfreunde-Kader zur Verfügung.

Steele heißt der nächste Gegner, aber der Blick ist auch schon ein bisschen auf das letzte Saisonspiel gegen einen alten, in unangenehmer Erinnerung gebliebenen Gegner, gerichtet. Am letzten Spieltag kommt der TVD Velbert nach Niederwenigern. Die Gäste waren vergangene Saison der Hauptkonkurrent der ersten Mannschaft im Kampf um die Meisterschaft. Beim Hinspiel gab es schon Handgreiflichkeiten der Velberter, das Rückspiel musste abgebrochen werden, weil Velbert nach mehreren Platzverweisen nicht weiterspielen wollte. „Die werden uns nichts schenken“, so Pieper. Ein weiterer Grund, gegen Steele die bestmöglichen Voraussetzungen zu schaffen.

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