Mehr Konkurrenz an der Platte

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Stadtmeisterschaft öffnet sich für Sprockhövel und Witten.

Hattingen.. Die Hattinger Stadtmeisterschaft im Tischtennis hat in diesem Jahr eine fundamentale Neuerung zu bieten. Von Freitag bis Sonntag spielen auch Teilnehmer aus den Nachbarstädten Sprockhövel und Witten mit – damit wird der Wettbewerb sportlich stark aufgewertet, sagt der stellvertretende Fachschaftsleiter Jens Neumeier vom Ausrichter VfL Winz-Baak.

Wegen sinkender Teilnehmerzahlen in den vergangenen Jahren habe sich die Fachschaft eine Öffnung der Titelkämpfe überlegt, sagt Neumeier. Eine Öffnung, die sich nur auf Sprockhövel und Witten bezieht. Alle Bewohner oder für einen dortigen Verein spielenden Celluloid-Künstler dürfen mitmachen. „Bei einer ganz offenen Stadtmeisterschaft weiß man überhaupt nicht, was auf einen zukommt. Und was das bedeuten kann, sehen wir ja bei den Kreismeisterschaften, die wir alle zwei Jahre ausrichten“, sagt Neumeier zur Entscheidung, das Turnier nicht für alle zugänglich zu machen.

Man hat sich also für einen Mittelweg zwischen der althergebrachten Form und völliger Öffnung entschieden. „Danach wollen wir uns zusammensetzen und diskutieren, ob wir das so weitermachen.“ Zwei Dinge aber seien klar: Die Hattinger Stadtmeisterschaft wird weiterhin auch nur hier ausgetragen und immer von einem Hattinger Verein ausgerichtet.

Von der Öffnung erhofft man sich mehr Teilnehmer, die an den zwölf Tischen in der Turnhalle in Winz-Baak um die Titel spielen wollen. Bisher rechnet Neumeier mit 130 bis 150 Spielern – „mehr als zuletzt“, sagt er. Auch wenn sich das noch nicht mit Bestimmtheit sagen lässt, da die Meldefrist erst am Freitag, dem ersten Spieltag, endet. „Aber die bisherige Resonanz von den Vereinen ist gut“, so Neumeier.

Sicher ist sich Jens Neumeier aber, dass die Stadtmeisterschaft sportlich interessanter verlaufen wird. „Sportlich ist das auf jeden Fall eine Aufwertung.“ Denn es werden mehr Spieler kommen, die dazu zum Teil auch noch die Klasse mitbringen, um in die Titelvergabe eingreifen zu können. In Witten spielt zum Beispiel der SV Bommern in der Oberliga, die zweite Mannschaft in der Landesliga. „Wenn die alle kommen, wird es eng für Arnold“, sagt Neumeier mit Blick auf Arnold Tischlik. Der Spieler des Landesligisten Preußen Elfringhausen hatte in den vergangenen Jahren das Turnier bei den Herren A mehr oder weniger nach Belieben dominiert.

Auch bei den Damen wird es mehr Konkurrenz geben, in diesem Fall für die Damen von Preußen Elfringhausen, die als einziges Team aus Hattingen in der Bezirksliga spielen. Die Damen der DJK Blau-Weiß Annen aus Witten etwa können auf einen vierten Platz in der abgelaufenen Verbandsliga-Saison zurückblicken.

Das Turnier eröffnen am Freitag, 1. Juni, ab 16 Uhr die Schülerkonkurrenzen und die vereinsfreien Mädchen und Jungen. Ab 16.30 Uhr sind außerdem die vereinsfreien Damen und Herren sowie ab 17.30 Uhr die Senioren bis 40 Jahren an den Tischen. Am Samstag spielen zwischen 9.30 und 17.30 Uhr Jungen, Mädchen die Herren-Klassen B und D in Einzel, Doppel und Mixed sowie die Senioren bis 60 bzw. bis 70 Jahre.

Am Abschlusstag stehen unter anderem die Turniere der Herren A- und Damen-A-Klasse auf dem Programm.

Die Ausschreibung zum Turnier findet man auf der Internetseite des VfL Winz-Baak (http://www.winz-baak-tt.de) unter dem Menüpunkt „Downloads“.

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