Kölns Trainer spendet ein wenig Trost

Alles läuft nach Wunsch: Kölns Trainer Marco Antwerpen. Foto:Thorsten Tillmann
Alles läuft nach Wunsch: Kölns Trainer Marco Antwerpen. Foto:Thorsten Tillmann
Foto: Thorsten Tillmann

Köln/Sprockhövel.  Die riesige Enttäuschung über die erneute herbe Niederlage war Sprockhövels Trainer Andrius Balaika deutlich anzusehen.

„Wir wollten in diesem Spiel alles besser machen als am Mittwoch, wir wollten diesmal körperbetont auftreten, aber dann haben wir doch fast körperlos gespielt“, sagte der Coach, der von einem absolut verdienten Sieg der Gastgeber sprach. Daran ist auch nicht zu rütteln, denn unter dem Strich hatten die Sprockhöveler in den gesamten 90 Minuten nicht eine zwingende Torchance. Ganz unerwartet kam die Niederlage gegen einen der Meisterschaftsfavoriten aber sicherlich nicht. „Natürlich kann man gegen Viktoria Köln auch verlieren“, sagte Andrius Balaika. „Aber nicht so, wie es uns heute passiert ist. „Wir haben uns vor allem beim Umschalten auf die Defensive nicht allzu clever angestellt.“

Kölns Trainer Marco Antwerpen versuchte, den niedergeschlagenen TSG-Coach nachher ein bisschen zu trösten und verwies noch einmal auf das schwierige Spiel am Mittwoch gegen die zweite Mannschaft des 1. FC Köln. „Wir wissen selbst, dass es gegen diese Mannschaft ganz schwierig werden kann“, so Antwerpen in Erinnerung an die Niederlage im Kölner Derby. In der zweiten Halbzeit habe der TSG dann wohl auch die Frische gefehlt, konstatierte Viktorias Trainer und lobte noch einmal ausdrücklich Stürmer Sven Kreyer. Denn der hatte zwei Tore selbst erzielt und die anderen drei vorbereitet.