Hiddinghauser fiebern dem Start entgegen

Johannes Tewes, Jannis Halbach, Matthias Tewes und Barnet Meißner (von links) spielen für die Herren-Mannschaft der TG Hiddinghausen. Foto:Olaf Ziegler
Johannes Tewes, Jannis Halbach, Matthias Tewes und Barnet Meißner (von links) spielen für die Herren-Mannschaft der TG Hiddinghausen. Foto:Olaf Ziegler
Foto: FUNKE Foto Services / Olaf Ziegler

Sprockhövel.  Wenn sich die Spielzeiten vieler Sportarten dem Ende entgegen neigen, geht es für die Tennis-Spieler überhaupt erst richtig los. Nach den langen Wintermonaten dürfen sie endlich wieder unter freiem Himmel spielen. So auch die erste Herren-Mannschaft der TG Hiddinghausen, die am Sonntag als Aufsteiger das erste Spiel in der Bezirksliga bestreitet. Neben der TGH spielt auch die TSG Sprockhövel in dieser Klasse.

Ziel der Hiddinghäuser ist der Klassenerhalt. Sicherlich ein schwieriges Unterfangen, auch weil der erfahrenste Spieler der TGH nicht mehr dabei ist. Der zuvor an Nummer eins gesetzte Thomas Kootz hat die TGH Richtung Herren 40 des TC Blau-Weiß Harpen verlassen. „Das ist schon ein Qualitätsverlust für uns“, sagt Barnet Meißner, der nun den Platz an Position eins übernommen hat. „Vor allem fehlt uns auch die Erfahrung von Thomas.“ Neu im Team der TGH ist dafür Fabian von Trzebiatowski, der zuletzt noch für die zweite Mannschaft an den Start ging. „Er spielt zwar noch nicht so lange in der Mannschaft, aber er ist sicherlich gut für einige Punkte“, so Meißner.

Die Vorbereitung auf die Sommersaison verlief jedoch eher schlecht als recht. „Das Wetter war nicht so gut, und so konnten wir nie draußen trainieren“, erklärt Barnet Meißner. „Hiddinghausen liegt ja noch einmal ein bisschen höher, und der Platz war lange Zeit gefroren.“ Er und seine Teamkameraden Thorge Kiwitt, Janis Halbach, die Brüder Johannes und Matthias Tewes, Steffen Bents und Fabian von Trzebiatowski mussten also mit dem Training in der Halle vorlieb nehmen. Ein kleiner Vorteil ist vielleicht, dass in der Halle kein ebener Teppich liegt, sondern ein granulatartiger Boden. Das erleichtert die Umstellung für die Hiddinghauser womöglich ein wenig.

„Ich will auf der Eins natürlich Punkte für das Team sammeln“, sagt Meißner. „Das ist auch mein persönlicher Anspruch, da ich ja auch schon etwas höher gespielt habe. Und ich denke auch, dass die anderen Spieler bei uns in den Einzeln gute Chancen haben. Schwieriger dürfte es da bei den Doppeln aussehen, da wir keinen Spieler haben, der wirklich gut am Netz ist.“

Punkte nach langen Ballwechseln

Alle Spieler des Kaders pflegen eher das Spiel von der Grundlinie aus und streben den Punktgewinn nach längeren Ballwechseln an. Das „Serve-and-Volley“ liege keinem der TGH-Spieler richtig, so Meißner.

Nach dem Saisonstart am Sonntag geht es am darauffolgenden Donnerstag schon weiter. Dann steht das erste Heimspiel an. Die TGH erwartet dabei den TC Grün-Weiß Westerholt II. „Das ist schon ein sehr wichtiges Spiel für uns“, sagt Meißner. „Ein Sieg gegen Westerholt II wäre schon ein erster Schritt hin zum Klassenerhalt. Vom Papier her sind wir in dieser Partie im Vorteil.“ Insgesamt müssen die Hiddinghäuser aber zwei Konkurrenten abhängen, um nicht abzusteigen. Welche Teams sich ansonsten eher im unteren Tabellenbereich aufhalten werden, ist nur schwer zu prognostizieren.„Es ist alles ein bisschen undurchsichtig. Da viele zweite Mannschaften in der Liga dabei sind, ist nicht klar, welche Spieler in den jeweils ersten Mannschaft spielen werden“, sagt Meißner. Favorit auf den Aufstieg in die Ruhr-Lippe-Liga dürfte wohl der Dortmunder Tennisklub Rot Weiß 98 II sein, den die TGH am letzten Spieltag an der Albringhauserstraße erwartet. „Die Stimmung im Team ist richtig gut“, sagt Meißner abschließend. „Die Gruppendynamik stimmt zu hundert Prozent.“

 
 

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