Hedef gegen Schwerte ohne Selcuk Aydin

Marc Sobkowiak soll aushelfen. Foto: Svenja Hanusch / WAZ FotoPool
Marc Sobkowiak soll aushelfen. Foto: Svenja Hanusch / WAZ FotoPool
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Die 0:3-Niederlage Hedefspors in der Vorwoche im Derby gegen den TuS Hattingen hat sicherlich weh getan, der Spieltag brachte aber auch Positives mit sich. Der Abstand zum Relegationsplatz dürfte wegen der Ergebnisse der anderen Mannschaften zu groß sein, als dass noch etwas passieren kann.

Hattingen.. Zum sicheren Klassenerhalt fehlt vor der Begegnung mit ETuS/DJK Schwerte (So., 15 Uhr, Munscheidstraße) noch ein Punkt.

Drei Partien spielt die Mannschaft von Trainer Peter Kursinski noch, sieben Punkte Vorsprung hat sie vor dem VfB Schwelm, der derzeit Relegationsplatz elf belegt, und der TSG Herdecke. Dass die Lage so gut ist, dazu hat Hedef am vergangenen Spieltag im Derby gegen den TuS nichts beigetragen. Peter Kursinski nimmt einen Großteil der Verantwortung für die Niederlage auf seine Kappe. „Ich hatte umgestellt und Afeez Yaya Ola vor die Viererkette gestellt“, sagt er. Aber das klappte nicht wie gewünscht. Er habe das auch frühzeitig erkannt und korrigiert, so Kursinski. „Aber nach 18 Minuten stand es ja schon 0:2.“ Zwar lief es nach der Umstellung besser, aber Hedef machte weiterhin zu viele Fehler – obwohl Kursinski erstmals diese Saison auf seinen ganzen Kader zurückgreifen konnte.

Jetzt geht es mit ETuS/DJK Schwerte gegen einen Gegner, der nur wegen des schlechteren Torverhältnisses einen Platz hinter Hedef steht. Peter Kursinski möchte auf jeden Fall ein Unentschieden vermeiden, dann nämlich wären beide Teams gerettet. So ein Ergebnis habe immer einen Beigeschmack, so der Hedef-Trainer.

Die Saison ist für Hedefs Stammtorhüter Selcuk Aydin bereits beendet, denn er ist in den Urlaub in die Türkei gefahren. Stattdessen soll Hedefs ehemalige Nummer eins Marc Sobkowiak zwischen den Pfosten aushelfen. Der lebt mittlerweile in Köln, hat sich aber nicht bei Hedef abgemeldet.

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