Hattinger Handballer stellen sich neu auf

Andreas Trompeter begann seine Karriere bei der DJK Märkisch, war aber auch schon Trainer bei der DJK Welper und der TSG Sprockhövel. Foto: Kreikenbohm
Andreas Trompeter begann seine Karriere bei der DJK Märkisch, war aber auch schon Trainer bei der DJK Welper und der TSG Sprockhövel. Foto: Kreikenbohm
Foto: WAZ FotoPool

Hattingen.  Eine anspruchsvolle Aufgabe hat Andreas Trompeter in diesen Tagen zu lösen. Der Trainer der Spielgemeinschaft „Handball Ruhrbogen Hattingen“ muss aus drei Mannschaften eine machen. Und nach Möglichkeit eine, die in der 1. Kreisklasse gut funktioniert.

Nachdem es in ihren Vereinen zuletzt große Personalprobleme gegeben hatte, beschlossen die Handballer von DJK Märkisch Hattingen, VfL Winz-Baak und VfL Niederwenigen es künftig gemeinsam zu versuchen. Zur neuen Saison sollen drei Herren-Mannschaften gemeldet werden, um die erste kümmert sich dann Andreas Trompeter, der erst in den letzten Tagen seinen Kader klar umrissen hat. 14 Spieler gehören zur Erstvertretung, bei den ersten Trainingseinheiten waren es noch um die 30.

In der ersten Mannschaft sind alle drei Vereine fast gleich stark vertreten, obwohl sie in der vergangenen Saison noch in unterschiedlichen Ligen um Punkte kämpften - die DJK Märkisch Hattingen in der 1. Kreisklasse, der VfL Winz-Baak in der 2. Kreisklasse und der VfL Niederweniger in der 3. Kreisklasse.

„Ich denke schon, dass wir jetzt einige gute Mannschaft haben“, sagt Andreas Trompeter, wobei er die Betonung ganz klar auf Mannschaft legt. „Es geht nur zusammen“, so Trompeter. „In kleinen Vereinen ist der Leistungsunterschied ja oft sehr groß. Da gibt es ein, zwei gute Handballer, aber halt auch Spieler, die die Mannschaft auffüllen. Wir wollen aber als richtiges Team auftreten, das habe ich von Anfang an klar gemacht. Und bei uns geht es auch nicht nur um den Spaß, sondern auch um Leistung.“

Karriere-Start bei der DJK Märkisch

Andreas Trompeter will die Spielgemeinschaft Handball Ruhrbogen Hattingen in die obere Tabellenregion führen. Und er glaubt auch, dass das gelingen kann. „Ich schätze die aktuelle Mannschaft etwas stärker ein als die DJK Märkisch der vergangenen Saison“, sagt Trompeter, der ein sehr erfahrener Trainer ist. Er saß auch schon bei der DJK Welper und der TSG Sprockhövel auf der Bank und ist jetzt gewissermaßen zu seinen Wurzeln zurückgekehrt. Denn bei der DJK Märkisch begann er als achtjähriger Knirps seine Karriere als Spieler. Über Märkisch-Handball-Abteilungsleiter Volker Schmuck wurde dann auch der Kontakt hergestellt. Trompeter wollte dann aber erst mit der Mannschaft sprechen, bevor er seine Zusage gab. „Als ich gesehen habe, wie die Jungs ticken, habe ich beschlossen, es zu machen“, so Trompeter. „Und jetzt freuen wir uns alle auf die Saison.

 
 

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