Hattinger haben einen Lauf

Starke Leistung: Jakob Jäger fing in der ersten Halbzeit zwei Gegenstöße ab, die er dann spektakulär vollendete.Foto:Fischer
Starke Leistung: Jakob Jäger fing in der ersten Halbzeit zwei Gegenstöße ab, die er dann spektakulär vollendete.Foto:Fischer
Foto: Fischer / Funke Foto Services

Hattingen.. SV Teutonia Riemke -
TuS Hattingen 24:30

Die Handballer des TuS Hattingen sind ins Rollen gekommen. Beim 30:24 gegen Teutonia Riemke feierten sie ihren dritten Sieg in Folge.

Die vergangenen zwei Auftritte waren schon stark, aber in Riemke steigerte sich die Mannschaft von Trainer Frank Osterloh nochmals. „Das war für mich unsere beste Saisonleistung“, sagte Hattingens Coach. Wenn überhaupt, dann war vielleicht an der Angriffsleistung der ersten Halbzeit auszusetzen.

Die ersten 30 Minuten nämlich waren über weite Strecken ausgeglichen. „Da haben wir im Angriff nicht immer die richtigen Entscheidungen getroffen“, so Osterloh. Aber sonst? Der Hattinger Deckungsverbund stand ausgesprochen gut und ließ gegen das Team der beiden Ex-Hattinger Christian Bouali und Hendrik Stecken kaum etwas zu. Der beste Beleg: Oberliga-Absteiger Riemke kam bis zur Pause nur auf neun Treffer. Der TuS hingegen setzte sich gegen Ende des ersten Abschnitts ab und blickte beim Pausensignal beim 14:9 auf fünf Treffer Vorsprung.

Zwar kamen die Gastgeber zwischenzeitlich noch einmal bis auf vier Tore heran, aber das verhinderte ihre Niederlage nicht. Denn just zu diesem Zeitpunkt kam Felix Osterloh zu seinen zwei wichtigen Einsätzen und verwandelte zwei Siebenmeter. „Das war sehr wichtig, denn vorher hatten wir zwei von drei Siebenmetern verworfen“, sagte Frank Osterloh. Sohn Felix betrat das Spielfeld ansonsten übrigens nicht. „Er leidet seit zwei Wochen an Problemen an der linken Schulter. Wir hoffen, dass sich das legt, denn langfristig können wir das nicht kompensieren. Im Moment geht es, weil es läuft“, so Osterloh.

In Riemke konnte sich Felix Osterloh auf die beiden Siebenmeter beschränken, weil alle anderen eine sehr starke Leistung ablieferten. Alle seien gut gewesen, so der TuS-Trainer, der dann aber doch einige Spieler noch besonders heraus hob. „Jakob Jäger hat in der ersten Halbzeit zwei Gegenstöße abgefangen und im Angriff spektakulär getroffen“, so Osterloh über den siebenfachen Torschützen. „Linus Grossmann war sehr stark, und Luca Kuhnhenn hat seine beste Saisonleistung gezeigt. Dominic Schimm hat sicher getroffen.“

Dank der drei Erfolge in Serie hat Hattingen nun 14 Punkte auf dem Konto, während die HSV Plettenberg/Werdohl und der Letzte, TuS Borussia Höchsten, auch nach 15 Spieltagen noch bei vier Punkten stehen. Der Abstand ist also schon recht groß, zumal der kommende Gast in der Kreissporthalle Plettenberg/Werdohl heißt. „Das ist vor der Pause über Karneval natürlich noch mal ein ganz wichtiges Spiel für uns“, sagte Frank Osterloh. „Es wäre schön, wenn wir dann noch einmal eine solche Leistung abrufen könnten.“ Der vierte Sieg in Folge nämlich würde einen großen Schritt in Richtung des sicheren Klassenerhalts bedeuten.

„Spielfilm“: 2:2, 8:8, 8:11, 9:14 (Hz.), 12:17, 13:20, 17:21, 21:25, 22:30, 24:30.
TuS: Monjé, Wulf; Dobrodt, Grossmann (6), Jäger (7), Kuhnhenn (1), Osterloh (2/2), Schäffer, Schimm (4), Schmitz (4), Sinnemann (5/1), Stecken (1).

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