Handballer bündeln ihre Kräfte

In der Halle des Schulzentrums Holthausen stellte sich die Spielgemeinschaft Handball Ruhrbogen Hattingen vor. Unten links Trainer Andreas Trompeter. Foto:Sander
In der Halle des Schulzentrums Holthausen stellte sich die Spielgemeinschaft Handball Ruhrbogen Hattingen vor. Unten links Trainer Andreas Trompeter. Foto:Sander
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  • Drei Vereine bilden Spielgemeinschaft
  • Andreas Trompeter Trainer
  • Drei bis vier Seniorenteams geplant

Hattingen..  Der Handballsport in Hattingen geht zukünftig neue Wege. Drei heimische Vereine wollen es jetzt gemeinsam versuchen und haben deshalb eine Spielgemeinschaft gebildet. Was bereits im letzten Jahr als Probelauf mit den Jugendmannschaften der DJK Märkisch, des VfL Winz-Baak und des VfL Niederwenigern als „JSG Ruhrbogen“ begann, wird ab der neuen Saison auch im Seniorenbereich fortgeführt. Ab sofort bilden die Handballabteilungen dieser drei Vereine die Spielgemeinschaft „Handball Ruhrbogen Hattingen“.

„Wir wollen gemeinsam etwas Neues auf die Beine stellen und hoffen mit unseren drei bzw. vier Seniorenmannschaften eine Plattform für alle jungen Handballer zu schaffen, die den Handballsport als Hobby- oder als Leistungssport betreiben wollen“, so Volker Schmuck, langjähriger Abteilungsleiter bei der DJK Märkisch und jetzt Pressesprecher der neuen Spielgemeinschaft.

Es ist zunächst beabsichtigt, dass drei bis vier Senioren- und sechs Jugendmannschaften sowie eine Damenmannschaft an den Start gehen. Eventuell gibt es auch noch ein viertes Seniorenteam, das dann als Ü 35 ohne Wertung antreten könnte. Die drei Teams, die um Punkte spielen werden, werden in der 1,. 2. und 3. Kreisklasse eingegliedert. Mittelfristiges Ziel der ersten Mannschaft soll aber zumindest die Kreisliga sein. Um dieses Ziel zu erreichen wurde ein erfahrener Trainer verpflichtet, der in der Handballszene kein Unbekannter ist. Andreas Trompeter, der zuletzt eine Pause eingelegt hatte und vorher unter anderem schon die TSG Sprockhövel, die DJK Welper II und die DJK Märkisch trainiert hat, soll dabei helfen, dieses Vorhaben in die Tat umsetzen. Unterstützt wird Trompeter dabei von Jens Ristock, der wie schon zuletzt bei der DJK Märkisch die zweite Mannschaft trainieren wird. Damen-Trainer bleibt Janosch Sproedt. Apropos Training: Zunächst wird immer dienstags und donnerstags ab 20 Uhr im Schulzentrum Holthausen trainiert, mittelfristig soll aber die Halle an der Talstraße die sportliche Heimat der Spielgemeinschaft werden. „Wir wären in der Talstraße halt viel zentraler und für viele Spieler und auch Zuschauer fußläufig erreichbar. Zudem hätten wir dann endlich wieder mehr Trainingsmöglichkeiten“, so Volker Schmuck, der wie bereits erwähnt, nur eine Nebenrolle im neuen Vorstand bekleiden wird.

Vorsitzender Ralf Reinhard

Der Hauptvorstand der Spielgemeinschaft setzt sich wie folgt zusammen: Vorsitzender ist Ralf Reinhard (DJK Märkisch Hattingen), Stellvertreter Manfred Strauß (Winz-Baak), Geschäftsführer Johannes Gallhoff-Peeters (Niederwenigern) und Jugendleiter Daniel Neuendorf.

„Wir sind alle Feuer und Flamme, dass wir jetzt endlich mit unserem neuen Projekt starten können“, sagt Volker Schmuck. „Als einzelner Verein, der in einer unteren Liga spielt, hat man immer das Problem, dass die guten Spieler sich früher oder später einem höherklassigen Verein anschließen. Allein bei Märkisch haben nach der letzten Saison fünf Spieler den Verein verlassen. Jetzt bündeln wir unsere Kräfte und wollen uns möglichst schnell als dritte Kraft hinter der DJK Welper und dem TuS Hattingen etablieren, damit wir die Spieler in Zukunft besser halten können.“

Allerdings soll bei der neuen Spielgemeinschaft vor allem auch die Kameradschaft im Vordergrund stehen. Gemeinsame Teamabende und Ausflüge zum besseren Kennenlernen sind schon in Planung.

 
 

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