Grün und Weiß bleibt die ganz große Liebe

45 ehemalige Fußballer der SG Welper trafen sich jetzt wieder im Vereinsheim auf dem Sportplatz an der Marxstraße. „Das war in diesem Jahr eine Rekordbeteiligung“, freute sich Initiator Jürgen Schmidt.Foto:Steimann
45 ehemalige Fußballer der SG Welper trafen sich jetzt wieder im Vereinsheim auf dem Sportplatz an der Marxstraße. „Das war in diesem Jahr eine Rekordbeteiligung“, freute sich Initiator Jürgen Schmidt.Foto:Steimann
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Hattingen..  Für die Fußballer der SG Welper ist 2015 ein gutes Jahr. Der ersten Mannschaft gelang der Wiederaufsteig in die Kreisliga A. Über ganz andere Ligen, nämlich über höhere, wurde jetzt noch einmal beim „Legenden-Treffen“ der Grün-Weißen geplaudert.

Initiator dieses Treffens ist Jürgen Schmidt, der früher zu Welpers Landesliga-Mannschaft gehörte. Zunächst als Mittelfeldspieler, später als Libero. Schmidt war mit seinen 71 Jahren aber keineswegs der älteste Ehemalige in der Runde. Heinz Schröder ist 80 Jahre alt, Adalbert Freise 81 und Werner Szonell und Eduard Schäfer schon 84.

Schmidt freute sich über den guten Besuch des Treffens, das es schon seit 2006 gibt. Früher traf man sich noch im Gasthaus Hüttenau, seit 2011 im Vereinsheim auf dem Gelände des Sportplatzes an der Marxstraße. „Diesmal sind 45 Ehemalige gekommen, so viele waren wir noch nie“, so Schmidt. „Es war ein toller Abend, und wir müssen uns auch für die gute Bewirtung bedanken. Und natürlich ist jetzt schon klar, dass wir uns im nächsten Jahr wieder hier in Welper in unserem Vereinsheim treffen werden.“

Bei hochsommerlichen Temperaturen hatten einige der Fußball-Oldies eine strapaziöse Anfahrt hinter sich gebracht. Karl-Heinz Gischler reiste eigens aus dem Schwarzwald an, Rainer Pricken aus Nürnberg und Dieter Neubauer aus Bad Zwischenahn in Niedersachsen.

Dass Welpers Legenden immer noch richtig für Stimmung sorgen können, zeigte sich, als „Ala“ Freise das Vereinslied anstimmte: „Grün und Weiß, wie lieb ich dich.“

„Ala ist eine richtige Stimmungskanone“, sagt Jürgen Schmidt. Aber auch eine andere Legende sorgte dafür, dass es ein kurzweiliger Abend wurde. Nämlich Gerd Strömer, den in Welper eigentlich alle nur „Szepan“ rufen.

Anekdoten von „Szepan“ Strömer

Strömer gehörte in seiner Glanzzeit zu Welpers besten Torjägern. „Er hat uns dann noch einmal eindrucksvoll erzählt, wie er früher seine Tore gemacht hat“, sagt Jürgen Schmidt. „Der Szepan war damals ein richtiges Schlitzohr.“

Das Treffen im Vereinsheim war generationsübergreifend. „Auch jüngere Spieler sind gekommen“, so Jürgen Schmidt. „Die habe ich damals noch in der A-Jugend trainiert. Zum Beispiel Tibor Farkas und Axel Poschmann. Aber die gehen ja jetzt auch schon auf die 50 zu.“

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