Flügelflitzer Antwi-Adjej nur auf der Tribüne

In den Trinkpausen versuchte Sprockhövels Trainer Andrius Balaika noch einmal,  seine Mannschaft neu einzustellen. Foto:Winfried Labus
In den Trinkpausen versuchte Sprockhövels Trainer Andrius Balaika noch einmal, seine Mannschaft neu einzustellen. Foto:Winfried Labus
Foto: Labus / FUNKE Foto Services

Sprockhövel.  Eine gute und eine schlechte Nachricht gab es für den TSG-Anhang vor dem Spiel gegen die U 23 von Schalke 04. Die gute: Kapitän Raoul Meister steht offensichtlich wirklich kurz vor einem Comeback. Meister tauchte auf jeden Fall schon wieder auf dem Spielberichtsbogen auf und nahm dann auch auf der Bank Platz. Zu einem Einsatz kam es allerdings noch nicht.

Nicht auf dem Platz, nicht auf der Bank, sondern auf der Tribüne des Bottroper Jahnstadions nahm Christopher Antwi-Adjej Platz. Ein Einsatz kam für den flinken Außenbahnspieler diesmal wegen Muskelbeschwerden im Oberschenkel nicht in Frage. „Ich denke, es ist eine Zerrung sagte Antwi-Adjej. „Da habe ich im Spiel gegen Dortmund eine falsche Bewegung gemacht.“

Auch im Spiel gegen die U 23 des BVB verletzt hatte sich Sprockhövels Torwart Robin Benz, der in Bottrop ebenfalls auf der Tribüne saß. Dass im Knöchel nichts gebrochen ist, war ja schon am vergangenen Sonntag nach einem Besuch im Krankenhaus klar. „Die Bänder sind stark überdehnt“, sagte Benz jetzt. Und weil er Torwart ist, kann er bei entsprechender medizinischer Versorgung und mit einem Tape wohl schon bald wieder eingreifen. Allerdings zeigte sein Vertreter, Sven Möllerke, auch im Spiel gegen Schalke eine starke Leistung.

Die Personallage wird sich also bessern, und darüber freut sich niemand mehr als Trainer Andrius Balaika, dem nach dem Abpfiff im Jahnstadion die Enttäuschung deutlich anzusehen war. „Wir hatten diesmal die erhofften Balleroberungen, so viele wie schon lange nicht mehr, allerdings hat unser Offensivspiel überhaupt nicht funktioniert“, sagte Balaika, der dann auch ankündigte, dass er bei verbesserter Personallage etwas ändern wird.

Die Mannschaft kann es besser

Balaika machte nach dem Spiel noch einmal deutlich, dass er sich im Spiel gegen Schalke Zählbares erhofft hatte. „Übermächtig war der Gegner diesmal ja auch nicht“, sagte der Litauer. „Wir müssen jetzt langsam anfangen zu punkten. Wenn wir uns nicht verbessern, dann steigen wir am Ende sang- und klanglos ab.

Doch eigentlich ist Balaika davon überzeugt, dass seine Mannschaft bald die Wende hinbekommt. „Ich weiß ja, dass die Jungs es besser können“, sagte er letztlich. „Und die Mannschaft weiß es auch. Allerdings muss sie es jetzt auch zeigen.“

 
 

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