Fabian Lümmer muss sich weiter gedulden

Fabian Lümmer (rechts) ist einer der besten Stürmer der Landesliga. Im März 2014 zog er sich   aber einen Kreuzbandriss zu. Jetzt ist der Meniskus geschädigt.Foto:Svenja Hanusch
Fabian Lümmer (rechts) ist einer der besten Stürmer der Landesliga. Im März 2014 zog er sich aber einen Kreuzbandriss zu. Jetzt ist der Meniskus geschädigt.Foto:Svenja Hanusch
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Hattingen..  Die Comeback-Bemühungen von Niederwenigers Torjäger Fabian Lümmer wurden vorerst gestoppt. Wahrscheinlich ist noch einmal ein Eingriff am Knie notwendig (wir berichteten).

Lümmer hatte sich im März des vergangenen einen Kreuzbandriss zugezogen. Die Reha lief zwischenzeitlich aber so gut, dass Niederwenigerns Fußball-Abteilungsleiter Bertold Pieper den 23-Jährigen schon als ersten Winter-Zugang der Sportfreunde ankündigte. Fabian Lümmer werde zu Beginn der Rückrunde wieder dabei sein, so die Hoffnung der Verantwortlichen in Niederwenigern.

Fabian Lümmer war bei seinen Comeback-Bemühungen sehr ehrgeizig. „Ich habe fast an jedem Tag etwas getan. Natürlich auch, um die Muskulatur wieder aufzubauen“, sagt er. Lümmer hatte auch schon wieder kurz wieder mit der Mannschaft trainiert, allerdings spürte er noch leichte Schmerzen im Knie. „Ich kenne meinen Körper ja inzwischen recht gut, und mir war eigentlich klar, dass im Knie nicht alles in Ordnung ist“, so der Stürmer. Bei der Untersuchung wurde jetzt ein Riss im Innenmeniskus festgestellt. Wahrscheinlich muss Lümmer sich erneut einem Eingriff unterziehen.

„Das muss jetzt zunächst einmal mit den Ärzten abgeklärt werden“, sagt Fabian Lümmer, der natürlich enttäuscht ist, dass seine Zwangspause noch einmal verlängert wird, der sich inzwischen aber auch damit abgefunden hat und sagt: „Mit dem Knie ist das ja so eine Sache, da muss man schon vorsichtig sein, wenn man sich auch noch vernünftig bewegen können will, wenn man schon etwas älter ist.“

Fabian Lümmer will nun geduldig bleiben. Dass er in seiner Reha zu ehrgeizig war, dass er zu viel gemacht hat, schließt er eigentlich aus. „Das kann ich mir nicht vorstellen“, sagt er.

Ein Meniskusschaden war auch schon im vergangenen Jahr festgestellt worden. Doch der wurde dann operativ behoben. „Ich muss jetzt erst einmal schauen, wie es weiter geht“, sagt Fabian Lümmer. „Mit dem Kreuzband ist zum Glück ja alles in Ordnung. Vielleicht reicht es ja noch für einige Spiele in der Rückrunde.“

Als Zuschauer immer dabei

Vorerst bleibt ihm also nur die Rolle des Zuschauers, die er zuletzt sehr intensiv ausgefüllt hat. Fast bei allen Spielen seiner Sportfreunde war er dabei. Auch bei den Triumphen in der Halle. „Das war natürlich eine Riesensache“, sagt Lümmer, der ja bekanntlich zu den besten Hattinger Hallenspielern gehört.

Natürlich würde er den Schwarz-Gelben in der Rückrunde gerne helfen. Denn angesichts der zahlreichen Absteiger sind die Sportfreunde noch lange nicht auf der sicheren Seite. „Man muss schon sehen, dass es in dieser Saison sehr schwierig ist, in der Liga zu bleiben“, sagt Fabian Lümmer. „Doch ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass es uns am Ende erwischt. Dazu tritt die Mannschaft inzwischen viel zu geschlossen auf. Aber klar ist auch, dass es vom ersten Spiel an zählt. Denn jedes Spiels ist so etwas wieder ein Endspiel.“

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