Ein letztes Mal „In den Tannen“

Die beiden Traditionsmannschaften gaben sich ein letztes Mal die Ehre und spielten “In den Tannen“ gegeneinander.
Die beiden Traditionsmannschaften gaben sich ein letztes Mal die Ehre und spielten “In den Tannen“ gegeneinander.
Foto: Fotopool / Bernd Böhmer

Das traditionelle Sommerfest des Hammerthaler SV war in diesem Jahr auch ein Abschiedsfest. Der Wittener Sportverein nahm Abschied von seiner alten Sport- und Wirkungsstätte „In den Tannen“, denn die Hammerthaler Fußballabteilung zieht aller Voraussicht nach auf den Sportplatz in Herbede und wird dort Platznachbar des SV Herbede.

Den letzte große Auftritt auf dem alten Ascheplatz feierten die Hammmerthaler aber noch einmal so richtig und dabei flossen ein letztes Mal Schweiß, Blut und Tränen. Auf der braunen Asche gaben in einem Spiel zweier Hammerthaler Traditionsmannschaften altbekannte Hammerthaler noch einmal ihr Bestes. Die Aufstiegsmannschaft von 2001, die damals von der Kreisliga B in die A-Liga aufstieg und von Trainer Wolfgang Westerkamp betreut wurde, kam zusammen und traf auf eine Auswahl von alteingesessen Hammerthalern. Nach diesem Spiel verbanden die Hammerthaler dann vergangenes mit der Zukunft. Die beiden neuen Hammerthaler Damenmannschaften stellten sich vor und spielten zum ersten und letzten Mal auf dem Platz „In den Tannen“ gegeneinander.

Das war aber bei weitem nicht das einzige Highlight an diesem Abend. Zunächst führte die Hammerthaler Kindergruppe einen kleine Tanzchoreographie vor, ehe die Zumba-Gruppe, die im Hammerthal beheimatet ist, gut eine halbe Stunde lang ihr Können präsentierte.

Der emotionale Höhepunkt des Abschiedsfest war aber wohl der, als sich viele Mitglieder des HSV mit angefertigten Gläsern und Löffeln in Richtung Platzmitte aufmachten. Die Hammerthaler bildeten einen Kreis und jeder, der wollte füllte ein kleinwenig Asche in sein Glas, um seine ganz eigenen Erinnerung an die langjährige Sportstätte nicht nur in Gedanken, sondern auch in Form eines Andenkens zu haben.

Mit einer anschließend großen Feier bei Würstchen, Cocktails, Cola und Bier wurde dann ein letztes Mal ausgelassen und bis in die Nacht hinein am alten Hammerthaler Platz gefeiert.

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