Doppelsieg der KreisdrachEN

Nach dem dritten Platz bei den „Days of Thunder“ holten die Kreisdrachen den Doppelsieg auf dem Beyenburger Stausee.
Nach dem dritten Platz bei den „Days of Thunder“ holten die Kreisdrachen den Doppelsieg auf dem Beyenburger Stausee.
Foto: privat

Hattingen/Sprockhövel..  Der Beyenburger Stausee war am vergangenen Wochenende zum 21. Mal Schauplatz eines der ältesten Drachenbootregatten in Deutschland, dem Bergischen Drachenbootfest. Bei durchwachsenen Witterungsverhältnissen, waren in familiärer Atmosphäre auf dem Gelände des VfK Wuppertal nur 14 Teams am Start, um den Kampf um den Erfurt-Fun-Cup, den Sparkassen-Firmen-Cup und die Wuppertaler Meile aufzunehmen.

Auf ihrem Trainingsgewässer paddelten auch die KreisdrachEN, nach ihrem dritten Platz in der vergangenen Woche bei den Wittener „Days of Thunder“, um den Sieg im Sparkassen-Firmen-Cup mit. Hatten sie im Jahr 2014 nach einem verpatzten Zwischenlauf noch um eine Hundertstel Sekunde das große Finale verpasst, gingen sie diesmal von Anfang an konzentriert ans Werk. Im ersten Vorlauf hielten die KreisdrachEN die WSW Airdragons&Friends deutlich auf Distanz. Im unwesentlich langsameren Zwischenlauf siegte man gegen die „Flying Vikings“ der benachbarten Firma Sandvik, die auch Gegner im großen Finale der „Champions Klasse“ sein sollten. Insbesondere dank eines starken zweiten Laufs steuerten die KreisdrachEN auf einen ungefährdeten Sieg zu und nennen für ein Jahr den überdimensionalen Drachenkopf-Pokal wieder ihr Eigen. Den Erfurt-Fun-Cup gewann, wie im letzten Jahr, das Team der Lokomotive Beyenburg.

Ein dramatisches Finale gab es bei der abschließenden „Wuppertaler Meile“ über ca. 1000m. Die Teams der „Sky Racer“, der „Wupperdrachen“, der „Lokomotive Beyenburg“ und der „KreisdrachEN“ stellten sich der Mittelstrecke. Bei der 500m Wende unterschätzten die Steuerleute die Enge des Beyenburger Stausees. Es kam zur leichten Kollision von drei Booten, die vor dem Ufer abstoppen und zum Teil rückwärts paddeln mussten. Nun abgeschlagen als Letzte, machten sich die favorisierten KreisdrachEN auf die zweiten 500m und starteten eine fulminante Aufholjagd, die mit dem Sieg vor den Wupperdrachen belohnt wurde. „Ein außerordentliches Gefühl, eigentlich ohne Chance, so ein Rennen noch gewonnen zu haben. Das spricht für die Moral und die Leistungsfähigkeit des Teams.,“ sagte Trainer Torsten Foss.

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