DJK Welper: Pavel Brikmann sorgt für die Entscheidung

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TuS Ickern -
DJK Westfalia Welper24:25

Im Spiel gegen den TuS Ickern, der den Klassenerhalt durch den Sieg des TuS Hattingen gegen die zweite Mannschaft des Soester TV (40:33) am Samstagmittag schon sicher hatte, entpuppte sich in einer von beiden Seiten hart geführten Partie die disziplinierte Mannschaftsleistung der Welperaner als entscheidender Faktor.

Schon in der Anfangsphase wogte das Spiel hin und her, immer wieder unterbrochen von Diskussionen. Bereits nach 15 Minuten kochten die Emotionen hoch, so dass Andreas Trompeter, der Trainer Ingo Brebach zum Saisonausklang vertrat, eine Auszeit nahm und an die Spieler appellierte, sich nicht vom Wesentlichen abbringen zu lassen. Offenbar mit Erfolg: Danach trat Welper sehr diszipliniert und mannschaftlich geschlossen auf. „Das haben die Jungs klasse gemacht“, so Trompeter. Die Basis bildete nun die effektive Deckungsarbeit, kombiniert mit viel Bewegung und Tempo im Vorwärtsgang.

Eng blieb das Spiel trotzdem weiterhin, in die Halbzeit ging es mit einer knappen 12:11-Führung für die Westfalia. Aber die Castrop-Rauxeler blieben dran und erspielten sich bis zur Mitte der zweiten Halbzeit einen Zwei-Tore-Vorsprung. Aber auch das konnte Welper an diesem Tag nicht schocken: Innerhalb von zehn Minuten drehten die Gäste die Partie zu ihren Gunsten und gingen mit 20:18 in Führung. „Das war der Knackpunkt“, so Trompeter.

Die knappe Führung sollte am Ende zum Sieg reichen, den letzten Ballbesitz der Hausherren 15 Sekunden vor Schluss wehrte die DJK durch erneut konzentrierte Abwehrarbeit ab, nachdem zuvor Pavel Brikmann mit seinem achten Treffer das letztlich entscheidende Tor erzielt hatte. So durfte sich Welper über einen sehr gelungenen Saisonabschluss freuen, zumal ein Sieg in Ickern in der laufenden Spielzeit zuvor erst drei Teams gelungen war. Unter anderem Meister TuS Hattingen hatte neben mehreren anderen Spitzenteams in der Halle an der Habinghorster Straße verloren. „Da musst du keinen Zauberhandball spielen“, sagte Andreas Trompeter, der zufrieden war, dass sein Team die einfachen Sachen richtig gemacht hatte. Nur sieben technische Fehler hatte er sich notiert und erfreut zur Kenntnis genommen, dass auch der Ausfall von Rückraumspieler Kris Jasinski nach einer umstrittenen Roten Karte in der 40. Minute kompensiert werden konnte.

Dass die DJK Welper, die zwischenzeitlich in die Abstiegszone abzurutschen drohte, am Ende Siebter wurde, zeigt, wie eng das Ende in der Landesliga beisammen war. Davon profitierte am letzten Spieltag der HC Dortmund-Süd, der mit einem 30:28-Sieg bei Westfalia Herne den Klassenerhalt schaffte. Dafür rutschte der Soester TV II durch die 33:40-Niederlage gegen Hattingen auf den dritten Abstiegsplatz ab.

DJK:Moog, Büttner; Maerz (3), Schulz (2), B. Trompeter (5/1), Heinz (1), Weber, Jasinski, Rehbein, Lask (4/3), P. Brikmann (8), Schott (2), D. Brikmann.

 
 

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