Der TuS Hattingen holt den Cup

Den LTV Wuppertal schlug Philipp Dobrodt mit dem TuS gleich zweimal. Schon im Auftaktspiel gab es einen Hattinger Sieg.Foto:Fischer
Den LTV Wuppertal schlug Philipp Dobrodt mit dem TuS gleich zweimal. Schon im Auftaktspiel gab es einen Hattinger Sieg.Foto:Fischer
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Hattingen..  Ausrichter TuS Hattingen hat den ersten Volksbank-Cup in der Kreissporthalle gewonnen. Im Finale setzten sich die Gastgeber verdient mit 18:14 gegen den LTV Wuppertal durch.

Es war das zweite Aufeinandertreffen beider Teams im Verlaufe des Turniers: Im allerersten Spiel hatte der TuS den LTV in der Gruppe bereits knapp mit 17:16 geschlagen. Und auch das Finale war beim Duell zweier Verbandsligisten lange Zeit keine deutliche Angelegenheit. Erst nach rund der Hälfte der 30-minütigen Spielzeit setzten sich die Hattinger immer weiter ab. Dabei war es immer wieder Linus Grossmann, der Tempogegenstöße vollendete oder auch aus dem Rückraum traf. Als Jannis Stecken gut zweieinhalb Minuten vor Ablauf der Spielzeit auf 17:12 erhöhte, war dem TuS der Turniersieg dann allerdings nicht mehr zu nehmen. Wuppertal hatte übrigens etwas überraschend das Finale erreicht, nachdem es den Favoriten und bis dahin ganz starken Oberliga-Tabellenführer TuS Volmetal im Halbfinale mit 13:11 ausgeschaltet hatte.

Rainer Knippert, der den zwar anwesenden, aber gesperrten Frank Osterloh auf Hattingens Trainerbank vertrat, war zufrieden. „Ich denke, das war ein souveräner Turniersieg“, sagte er. „Der Sieg spricht für unsere konditionelle Stärke. Was wir trainieren, hat sich ausgezahlt.“

Volmetal auf Platz drei

Frank Osterloh, der auch am kommenden Wochenende beim Wiederbeginn der Meisterschaft noch gesperrt ist und wieder von Knippert vertreten wird, lobte: Rainer ist bei jedem Training dabei, das ist überhaupt kein Problem. Auch heute hat Rainer das wieder super gemacht.“ Gesperrt worden war Osterloh nach einem Zwischenfall beim letzten Spiel 2014 beim Tabellenführer OSC Dortmund. Ihm sei bei einem Gefühlsausbruch eine Wasserflasche aus der Hand gerutscht, die dann den OSC-Torhüter an der Schulter getroffen hatte. Er habe dies jedoch keinesfalls beabsichtigt, sagte Osterloh. Dennoch wurde er für einen Monat gesperrt.

In einem stark besetzten Turnier holte sich Volmetal mit einem souveränen 20:9 gegen Hattingens Liga-Konkurrenten PSV Recklinghausen den dritten Platz. Der für die DJK Westfalia Welper eingesprungene TuS Hattingen II war mit vielen A-Jugendlichen angetreten und belegte am Ende Platz sechs. Zwar verlor die Mannschaft von Trainer Bernd Vatter zum Auftakt gegen die PSV Recklinghausen am Ende mit 10:23. „Aber nach 15 Minuten stand es 8:8“, sagte Vatter. „Auch das 7:16 gegen Volmetal war recht erfreulich.“ Im Spiel um Platz fünf hielt sein Team gegen die HSG Siebengebirge/Thomasberg lange mit viel Leidenschaft dagegen, ehe zwei Treffer des Gegners die 17:19-Niederlage besiegelten.

Hattingens Handball-Abteilungsleiter Franz Schäfer zog ein positives Fazit zur ersten Auflage des Turniers. „Ich denke, das war eine tolle Sache mit vielen guten Spielen“, sagte er. Die Zuschauerzahl könne er nicht schätzen, da sich auf der Tribüne ja auch die Aktiven aufgehalten hätten. Die Kreissporthalle war aber gut gefüllt.

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