Der EN-Kreis ehrt seine besten Sportler

In der Glückauf-Halle in Sprockhövel wurden die besten Sportler des EN-Kreies für ihre Leistungen ausgezeichnet.
In der Glückauf-Halle in Sprockhövel wurden die besten Sportler des EN-Kreies für ihre Leistungen ausgezeichnet.
Foto: Funke Foto Services

Sprockhövel..  Sie sorgen in der Welt und in Europa, bei nationalen und regionalen Meisterschaften für Siege, Titel und gute Platzierungen. Und damit sind sie „Botschafter und Aushängeschilder des Ennepe-Ruhr-Kreises“, anerkannte Landrat Dr. Arnim Brux am Dienstagabend in der Sprockhöveler Glückauf-Halle während des 12. Sportabends zu Ehren der verdienten Sportlerinnen und Sportler, Mannschaften sowie Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler zwischen Ennepe und Ruhr.

Auch Hattinger und Sprockhöveler Sportler taten sich bei der Ehrung hervor. Die Wahl der Jury für den besten Sportler unter 18 Jahren fiel auf den Sprockhöveler Nils Rinas, der für die Wicked Wood Wuppertal als Inline-Skater unterwegs ist. In der gleichen Kategorie erreichte Lukas Tewes, ebenfalls aus Sprockhövel den dritten Rang. Tewes rudert für den Ruderclub Witten und wurde ebenfalls Zweiter in der Kategorie „Bürgersportler“, die als einziges nicht von der Jury, sondern von den Bürgern des EN-Kreises gewählt wurde. Einen guten dritten Platz belegte Theresa Oxford für ihre tollen Leistungen in der Leichtathletik für den TV Wattenscheid. Die Hattingerin sicherte sich ihre Platzierung in der Kategorie „Sportlerin U18“.

TSG Sprockhövels A-Junioren ausgezeichnet

Mit dem ersten Platz in der Kategorie „Mannschaft U18“ belohnte die Jury die A-Jugend-Fußballer der TSG Sprockhövel. Mit Kristian Wenke, der mit Luca Offermann und Henry Waldsworth in der Leichtathletik für Eintracht Gevelsberg für Furore sorgt, gab es einen weiteren Sprockhöveler Platzierten in dieser Kategorie.

Dr. Armin Brux betonte, dass die Geehrten nur gute Leistungen bringen könnten, weil es einen guten sportlichen Unterbau im Kreis gebe. „Mit dieser Ehrung würdigen wir die Leistungen aller“, so der Landrat. Dass der Sport und die dazu gehörigen Ehrenämtler wichtig seien, betonten ebenso Sprockhövels Bürgermeister Ulli Winkelmann, KSB-Vorsitzender Dirk Engelhard, aber auch Schulamtsdirektorin Maria Reusch. Winkelmann unterstrich, dass Sport ein wichtiges Schulfach sei – sowohl in den Grundschulen als auch in den weiterführenden Schulen. Reusch rief gleichzeitig den Sport-Nachwuchs auf, sich für den Beruf des Sport-Lehrers zu interessieren. Dass der Sport in Schulen rückläufig sein soll, konnte allerdings an Hand der Sportabzeichen, die in Schulen bestanden werden, nicht bestätigt werden. Engelhard sagte, dass im abgelaufenen Jahr 7676 Sportabzeichen abgelegt worden seien. 600 mehr als im Vorjahr; 400 mehr als im Rekordjahr 2011. Spitzenwerte erzielten die Grundschulen St. Rafael und Buchholz, beide in Witten, sowie Nord in Sprockhövel, aber auch die Mathilde-Anneke-Schule Sprockhövel, die St. Jacobus-Realschule Breckerfeld und das Geschwister-Scholl-Gymnasium in Wetter. Rückläufig dagegen sind die Zahlen der erfolgreichen Schulen auf überregionalen Ebene. Immerhin zeichnete Maria Reusch für ihre Platzierungen in Landesfinal-Wettkämpfen „Jugend trainiert für Olympia“ aus das Ruhr-Gymnasium Witten (im Judo 3. Platz für die Jungen WK II, 4. Platz Mädchen WK), Schiller-Gymnasium Witten (Judo, 2. Platz Jungen WK III) sowie in der Rhythmischen Sport-Gymnastik die Mädchen-Mannschaften der Adolf-Reichwein-Realschule Witten.

 
 

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