Christopher Antwi-Adjej schießt TSG ins Viertelfinale

Christopher Antwi-Adjej brachte die TSG mit zwei ganz frühen Toren bis zur neunten Minute mit 2:0 in Führung. In der Verlängerung ließ er noch seinen dritten Treffer folgen.
Christopher Antwi-Adjej brachte die TSG mit zwei ganz frühen Toren bis zur neunten Minute mit 2:0 in Führung. In der Verlängerung ließ er noch seinen dritten Treffer folgen.
Foto: Volker Speckenwirth
  • Nach einer ganz frühen 2:0-Führung sieht alles nach einem lockeren Spaziergang für die TSG aus
  • Doch der Landesligist schlägt zurück und zwingt den Favoriten aus Sprockhövel in die Verlängerung
  • Im Viertelfinale geht es jetzt gegen den Sieger aus der Partie Brünninghausen gegen Ahlen

Sprockhövel.  Dank des überragenden Christopher Antwi-Adjej hat die TSG im Wettbewerb um den Westfalenpokal das Viertelfinale erreicht.

In der dritten Runde gewann der Regionalligist das Auswärtsspiel gegen den Landesligisten FSV Werdohl mit 3:2 nach Verlängerung – Antwi-Adjef traf dreimal.

Der nächste Gegner heißt FC Brünninghausen oder Rot-Weiss Ahlen

Im Viertelfinale wartet jetzt entweder Oberligist FC Brünninghausen oder Regionalligist Rot-Weiss Ahlen. Das Achtelfinalspiel dieser beiden Mannschaften wird erst am Mittwoch, 30. November, in Brünninghausen ausgetragen.

Die TSG will in diesem Wettbewerb so weit wie eben möglich kommen, denn im Optimalfall ist über den Westfalenpokal die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals zu erreichen. Der Westfalenpokalsieger ist mit Sicherheit qualifiziert, und auch dem Verlierer des Endspiels bietet sich noch eine theoretische Chance.

Trainer Andrius Balaika ändert die Startelf auf sechs Positionen

Bis dahin haben die Sprockhöveler aber noch einige Schritte zu gehen, und den in Werdohl brachten sie nur mit allergrößter Mühe zustande.

Im Vergleich zum Spiel gegen Rot-Weiss Essen hatte TSG-Trainer Andrius Balaika in der Partie gegen den in der Meisterschaft um drei Klassen tiefer angesiedelten FSV auf sechs Positionen gewechselt. Im Tor nahm Sven Möllerke den Platz von Robin Benz ein. Eine Chance von Beginn an bekam auch Cedric Mwondo, der statt des angeschlagenen Kapitäns Raoul Meister auflief. Außerdem rückten Sven Höltke, Patrick Polk, Nazzareno Ciccarelli und Simon Bukowski in die Startelf.

Zwei FSV-Tore werden vom Schiedsrichter zurückgepfiffen

Ebenfalls dabei war der gegen RWE überragende Christopher Antwi-Adjej. Und Sprockhövels Flügelflitzer machte auch gleich da weiter, wo er in Essen aufgehört hatte. Antwi-Adjej erzielte bereits in der dritten Minute seinen ersten Treffer und ließ in den neunten seinen zweiten folgen. Es sah also alles nach einem Spaziergang für die TSG aus.

Doch es kam anders. Denn nachdem Muammer Topcu in der 18. Minute für Werdohl auf 1:2 verkürzt hatte, war es plötzlich ein offenes Spiel. Und als Topcu in der 53. Minute gar den Ausgleich erzielte, wurde es für die TSG sogar ein richtiges Zitterspiel - und das über die 90 Minuten hinaus, denn der FSV Werdohl zwang den großen Favoriten in die Verlängerung. Das hatte man sich auf Sprockhöveler Seite natürlich ganz anders vorgestellt.

Werdohl liefert dem großen Favoriten Sprockhövel ein offenes Spiel

Das Spiel war absolut offen, und die TSG hatte noch Glück, dass Schiedsrichter Lars Lehmann bei zwei Treffern von Werdohl jeweils eine Abseitsposition gesehen hatte. Nichts zu beanstanden gab es dagegen beim 3:2 für die TSG, das wieder Christopher Antwi-Adjej erzielte. Ohne ihn hätte es ein ganz und gar unerfreulicher Tag für Sprockhövel werden können.

FSV Werdohl - TSG Sprockhövel 2:3 n. V.
Tore: 0:1, 0:2 Christopher Antwi-Adjej (3., 9.), 1:2, 2:2 Muammer Topcu (18., 53.), 2:3 Christopher Antwi-Adjej (98.)
FSV: Yigit, Rattelsberger, Maus (119o. Schröder), Cakmak, Zekovic, Kroll, P. Fischer (74. F. Fischer), Kessler, Topcu, Brüll, Saris.
TSG: Möllerke, Gremme, Mvondo (46. Dombayci), Polk, Höltke, Heiserholt, Dudda, Cin, Antwi-Adjej, Ciccarelli (46. März), Bukowski (46. Bentaleb).
Schiedsrichter: Lars Lehmann.

 
 

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