Bentaleb setzt ein frühes Zeichen

Hatim Bentaleb behauptete sich sowohl am Boden als auch in der Luft gut gegen die RWO-Verteidiger.
Hatim Bentaleb behauptete sich sowohl am Boden als auch in der Luft gut gegen die RWO-Verteidiger.
Foto: FUNKE Foto Services
Der Stürmer feiert ein gutes Startelfdebüt, vergibt aber seine Großchance. Andrius Balaika hadert mit dem Schiedsrichter.

„Ich bin richtig froh, dass wir den Dreier haben und dafür muss ich mich nicht entschuldigen“, pustete Mike Terranova erstmal durch. Der Sieg gegen Sprockhövel sei mit „ein bisschen Glück“ zustande gekommen. Andrius Balaika wurmte besonders, dass das Spiel durch einen Strafstoß entschieden wurde: „Man muss auch erwähnen, dass wir in der ersten Halbzeit einen Elfmeter nicht bekommen haben nach einem klaren Handspiel. Aber das ist typisch für unsere Situation. Wir mussten in den letzten Wochen viele Rückschläge verdauen. Ich weiß aber, dass meine Jungs sich nicht hängen lassen werden und sich Woche für Woche immer wieder motivieren.“

Die angesprochenen Rückschläge waren ja nicht nur die Ergebnisse, sondern auch Verletzungsprobleme. Da Max Claus ausfiel, durfte Hatim Bentaleb sein Startelfdebüt in der Regionalliga geben – der kräftige Angreifer hatte in Durchgang eins auch die besten beiden Gelegenheiten für die TSG: „Ich konnte die Bälle ganz gut festmachen und verlängern. In der ersten Halbzeit hätte ich ein Tor machen können, war aber etwas überrascht, da ich dachte, es wäre ein Foul gewesen.“ Insgesamt war er aber zufrieden mit seinem Debüt: „Es war mein erster Einsatz von Anfang, der Trainer hat mir auch ein gutes Feedback gegeben. Nachdem ich noch nicht so viel gespielt hatte, hat der Trainer mir heute die Chance gegeben, die wollte ich unbedingt nutzen.“

Dabei wirkte er anfangs etwas übermotiviert, sah schon nach zehn Minuten die gelbe Karte. „Wir wollten von Beginn an Zeichen setzen und aggressiv sein. Das war heute eine Riesensteigerung von uns. RWO war nicht besser.“