VfL Eintracht will sich für Relegation einspielen

Foto: WP Michael Kleinrensing

Hagen..  In der Enervie Arena gastieren die Handball-Drittligisten aktuell im Wochentakt. Zwei Heimspiele gegen die direkten Verfolger aus Lemgo und Leichlingen hat der VfL Eintracht Hagen unbeschadet überstanden, jetzt kommen die Teams von den Rängen sieben und 15. „Wir haben uns nach dem Ferndorf-Spiel das Ziel gefasst, die Werbetrommel für uns zu rühren“, sagt VfL-Trainer Lars Hepp, bisher sei das gelungen: „Auch weiter wollen wir kein Spiel locker angehen.“ Das gilt, wenn am Samstag GWD Minden II um 19 Uhr am Ischeland gastiert und ebenso am Ostersamstag beim Nachholspiel gegen HSG VfR/Eintracht Wiesbaden.

Mit der Bundesliga-Reserve aus Minden haben die Hagener nach der 31:35-Hinspielniederlage zudem noch eine Rechnung offen, mehr Gegentore kassierten sie in der gesamten Saison nicht. Allerdings schwächelten die Ostwestfalen zuletzt, nach fünf Niederlagen in Folge gewann die Mannschaft von Trainer Markus Ernst erst beim 31:29 gegen die HSG Krefeld am letzten Wochenende wieder. Dabei traf Christopher Kunisch (7) am besten. Nicht nur angesichts des Hinspiels hat VfL-Coach Hepp großen Respekt vor den Gästen: „Ihre offensive Abwehr gehört mit zu den unangenehmsten in der Liga.“ Dagegen wolle man sich möglichst wenig Ballverluste erlauben. „Und die eigene Abwehr sollte etwas stabiler stehen als im letzten Spiel“, hofft der Coach, der die letzten sechs Spiele nutzen will, um sein Team für die Aufstiegs-Relegation einzuspielen. Den Vizemeistertitel hat es ja mittlerweile sicher - und an gleich mehrere Ausrutscher von Spitzenreiter Ferndorf glaubt bei den Eintrachtlern niemand.

Fehlen wird am Samstag weiter Simon Ciupinski (Innenband-Dehnung), auch die erkrankten Johannes Krause und Thomas Rink stehen Hepp nicht zur Verfügung.

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