VfL Eintracht Hagen jubelt dank toller Teamleistung

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Foto: WP
Die weite Fahrt hat sich gelohnt! Mehr als 60 Fans des Handball-Drittligisten VfL Eintracht Hagen bejubelten in Ulm den Einzug in die zweite Relegationsrunde. Nach dem 31:28-Erfolg in der Enervie Arena am Pfingstmontag setzten sich die Schützlinge von Trainer Khalid Khan am Samstag auch in der Ulmer Kuhberghalle gegen die TSG Söflingen durch. Dabei gewannen die Grüngelben weitaus souveräner als es das 31:28 (15:9)-Endergebnis vermuten lässt.

Ulm/Hagen.. „Das war eine ganz starke Mannschaftsleistung“, geizte der Hagener Übungsleiter nach der Schlusssirene nicht mit Lob. „Um einen Akteur noch herauszuheben: „Was Marc Oberste heute geboten hat, das war überragend. Schade, dass er den Verein verlässt.“

Dabei war lange fraglich gewesen, ob der Rückraumakteur, der die letzten Partien wegen eines Fingerbruchs verpasst hatte, überhaupt spielen kann. Er konnte - und wie. Der 31-Jährige überzeugte nicht nur als Regisseur, er steuerte auch drei Treffer bei. Ebenfalls zuletzt gefehlt hatte wegen Schienbeinproblemen Arthur Giela. Auch der künftige Leichlinger war wieder dabei und übernahm gleich eine Schlüsselrolle. Als die Gastgeber vor rund 850 Zuschauern sich in der 20. Minute einen 8:6-Vorsprung erspielt hatten, leitete der Halblinke nach dem Anschlusstor des starken Patrick Lütgenaus mit drei Treffern in Serie die Wende ein.

Per Siebenmeter konnte Söflingen noch einmal auf 9:11 verkürzen (26.). Dann sorgte ein 4:0-Lauf des VfL Eintracht, der durch drei Treffer von Rechtsaußen Marius Kraus und einen weiteren von „Patti“ Lütgenau zustande kam, dafür, dass die Hagener Fans in der Halbzeitpause schon klar obenauf waren. Maßgeblich daran beteiligt war Torwart Marco Stange. Der 36-jährige Routinier wehrte im ersten Durchgang 13 Bälle ab.

Sechs Tore mehr als der Gegner und vier weitere aus dem Hinspiel in der Hinterhand - jedem war klar, dass die Eintrachtler hier nichts mehr anbrennen lassen würden. Zur Sicherheit bauten sie ihre Führung nach Wiederanpfiff sogar auf 21:12 aus, ehe Coach Khan durchzuwechseln begann. Über Führungen von 27:21 und 29:24 wurde der Sieg ins Ziel verwaltet.

Nach dem Spiel war vor dem Spiel: „Wir haben noch gar nichts erreicht“, erinnerte der Eintracht-Trainer daran, dass in der Relegation erst Halbzeit ist. Am Donnerstag steht das erste Zweitrunden-Heimspiel gegen die HSG Pohlheim an.

VfL Eintracht: Stange, ab 57. Quick; Wilhelm(1), Lüttgenau (6), Thoke (1), Kraus (6/1), Schütte (1), Rosian (2), Goller, Giela (5/1), Dmytruszynski (3), Jung, Oberste (3), Schulte-Berthold (3).

So geht es weiter

In der zweiten und letzten Relegationsrunde trifft der VfL Eintracht am Donnerstag (Fronleichnam) um 17 Uhr in der Enervie Arena auf die HSG Pohlheim. Das Rückspiel findet am Samstag um 17 Uhr in Pohlheim (bei Gießen) statt. Der Klub aus der Ost-Staffel war in Runde eins spielfrei, weil der Nord-Verein Flensborg auf die Relegationsspiele verzichtete.

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