TSG liegt im Derby schon zur Pause 3:0 vorne

Wetter/Herdecke..  Zwei Derbys haben am 15. Spieltag der Fußball-Kreisliga A das Geschehen dominiert. Die Spiele in der Übersicht: FC Herdecke-Ende – TSG Herdecke 2:3 (0:3). Alfonso Chaves (11. Minute) traf zur Führung für die Gäste, Florian Henkel (18.) und Adrian Giemsa (24.) legten noch vor der Pause zum 3:0 für die TSG nach. „Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren“, sagte FC-Trainer Frank Henes. „Wir waren 25 Minuten gar nicht auf dem Platz und haben so zu Toren eingeladen“, meinte Henes.

In der 53. Minute erzielte Marc Neuhaus den ersten Ender Treffer zum 1:3. Nach einer Stunde sah TSG-Spieler Cagakan Demirtas Gelb-Rot, doch auch in Überzahl gelang den Gastgebern nur noch der Anschlusstreffer durch Franz Schleinger (69.). „Es war von Herdecke nicht mehr viel zu sehen, wir hatten noch genügend Chancen“, so Henes, der insbesondere die Doppelchance (68.) von Rafael Agacinski und Chris Ribjitzki, erneut Ribjitzki (80.) und einen Freistoß in der Schlussminute von Daniel Meckler meinte. „Schade, dass wir uns nicht mehr für die gute zweite Halbzeit belohnen konnten“, so Henes. TSG-Trainer Anziz Mbae freute sich über den gelungenen Coup beim Rivalen. „Wir haben den Gegner in der Anfangsphase überrascht, waren diszipliniert und bissig. In Unterzahl haben wir Moral gezeigt, obwohl es einigen an der Fitness fehlt“, so Mbae. Beide Teams haben jeweils 25 Punkte auf dem Konto und belegen die Plätze fünf und sechs. SuS Volmarstein – RW Ennepetal-Rüggeberg 2:2 (2:0). Markus Pielot (13.) erzielte die Führung für den Gastgeber. Als Robin Freudenberg in der 27. Minute auf 2:0 erhöhte, sah es nach dem erhofften Sieg für die Mannschaft von SuS-Trainer Ralf Gütschow aus. Rüggeberg konnte in der 59. Minute zunächst verkürzen und traf in der dritten Minute der Nachspielzeit tatsächlich noch zum Ausgleich. „Wir sind an einem herausragenden Torwart und an zwei ungeschickten Aktionen gescheitert“, resümierte Volmarsteins Trainer Ralf Gütschow.

„Wir haben das Spiel im ersten Abschnitt dominiert und schöne Chancen herausgespielt“, so Gütschow. Der erste Gegentreffer war nach einem Fehler in der Spieleröffnung durch einen Sonntagsschuss gefallen, dem Tor zum Ausgleich gingen zwei vermeidbare Freistöße voraus. „Auch der Ausgleich war ein Kunstschuss“, sagte Gütschow, der ausdrücklich seinen Torwart Justus Böving für zwei tolle Aktionen im ersten Abschnitt lobte.
TuS Esborn – TuS Wengern 2:0 (1:0). Vor dem Spiel hatte die Mannschaft des Gastgebers seine treuen Zuschauer zu einem gemeinsamen Frühstück ins Vereinsheim eingeladen. Dazu gab’s ein T-Shirt mit der Aufschrift „Unser 12. Mann“ geschenkt – und anschließend noch den Derbysieg oben drauf. In der 43. Minute hatte Marvin Pluck den Treffer zum Halbzeitstand erzielt. Mounir Sallami (83.) zeichnete sich für das zweite Tor verantwortlich. „Esborn hat besser ins Spiel gefunden als wir“, gab Wengerns Coach Sascha Gabalat zu. „Wir haben aber bis auf eine Chance, die Thomas Marus glänzend parierte, nichts zugelassen. Zudem hatte Tim Malik die Chance, uns in Führung zu bringen“, so Gabalat. Malik scheiterte aber, stattdessen erzielte beim Konter Esborns Marvin Pluck (43.) die Führung nach Zuspiel von Bryan Schmidt. In der zweiten Halbzeit hatte Wengern bis zum Platzverweis von Jens Wesholowski (75./Gelb-Rot) mehr vom Spiel, in Überzahl dominierte Esborn und erhöhte zum späteren Endstand.

„Wir wollten Wengern kommen lassen und sehen, was sie machen“, sagte Esborns Spielertrainer Benny Wenzel. „Das hat auch geklappt. Allerdings haben wir auch schon besser gespielt, aber das zählt im Derby nicht“, so Wenzel.

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