Trainer Sascha Simec lobt: Das war die beste Saisonleistung

Handball, Landesliga: SG Schalksmühle-Halver - HSG Hohenlimburg
Handball, Landesliga: SG Schalksmühle-Halver - HSG Hohenlimburg
Foto: WP

Hohenlimburg..  Die Landesliga-Handballer der HSG Hohenlimburg bleiben einziger Herausforderer für den punktgleichen Landesliga-Herbstmeister TV Westfalia Halingen: Im Spitzenspiel des Hinrundenausklangs gelang ihnen ein bemerkenswert souverän herausgespielter 33:27 (15:12)-Erfolg bei der zuletzt mit fünf Siegen in Serie aufwartenden SG Schalksmühle-Halver II.

„Das war unsere bislang beste Saisonleistung. Loben muss ich vor allem unsere aufopferungsvolle Abwehrarbeit. Aber auch spielerisch hat es hervorragend geklappt. Einziges Manko war wieder einmal unsere Chancenverwertung“, resümierte Chefcoach Sascha Simec. Drei vergebene Strafwürfe, zehn ausgelassene Gegenstöße, dazu noch fünf weitere freie Würfe stehen in der Statistik. Und doch dominierten die Hohenlimburger in Halver fast nach Belieben, weil sie herausragend verteidigten, mannschaftlich enorm geschlossen auftrumpften.

SG-Coach Dirk Pfaffenbach hatte sich eine besondere Taktik ausgedacht, ließ beide Wittke-Brüder in Sonderbewachung nehmen. Die Rechnung ging aber nicht auf, denn Philipp schaltete nicht nur den Halblinken Meisterjahn aus, sondern glänzte auch offensiv und avancierte mit sechs Treffern zum besten Schützen des Tabellenzweiten. Bogdan Wittke zeigte sich ebenfalls hoch motiviert, steuerte wie Kreisläufer Julian Pallasch fünf Tore bei. Die Schiedsrichter Hake/Wulf (Witten/Waltrop) kamen mit dem hohen Tempo der Akteure zunächst nicht mit, verteilten reichlich Zeitstrafen, nahmen aber keinen Einfluss auf den Verlauf der hochklassigen Partie, die von der aggressiven und offensiven 3:2:1-Abwehrformation der Gäste bestimmt wurde.

Die Hausherren konnten nur ganz selten zu ihren gefürchteten Kontern ansetzen, waren ganz auf die Durchschlagskraft von Pfaffenbach und dem bärenstarken Kreisläufer Wiggershaus angewiesen. Linkshänder Leicht war nämlich beim prächtig aufgelegten Sebastian Marks bestens aufgehoben. Die SG startete zwar schwungvoll und führte dank toller Paraden des kleinen Keepers Schür mit 5:3, doch in der Folgezeit übernahm die Simec-Sieben das Kommando, zahlte sich der Torwartwechsel (Sven Mang kam für den glücklosen Ulf Hering) rasch aus. Nach 24 Minuten führte der Titelkandidat schon mit 12:9 und wusste fortan stets ein Mittel auf die Schalksmühler Aufholbemühungen.

Die gut 250 Besucher wurden auch in Halbzeit zwei bestens unterhalten, obwohl nicht wirklich Spannung aufkam. Mit dem Ausbau der Führung auf 21:15 (36.) sorgte die HSG frühzeitig für klare Verhältnisse, leistete sich keine Durststrecke und kassierte deshalb das pauschale Sonderlob ihres Trainers, der nach dem Abpfiff schon an die nächste Hürde dachte: „Meine Jungs sind ganz offensichtlich erfolgshungrig und werden auch in Wellinghofen alles abrufen, um keinen Boden gegenüber Halingen einzubüßen.“

HSG: Hering (15. Mang); P. Wittke (6), B. Wittke (5), Pallasch (5), Tolksdorf (4), Goebels (3), Arlt (2), Güntner (2), Geisler (2), Marks (2), Hollatz (1), Strohhammer (1).

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