Talentschmiede des BCH formiert sich

Melissa Hoffmann vom BC Hohenlimburg (rechts) hat nun die Trainerlizenz erworben
Melissa Hoffmann vom BC Hohenlimburg (rechts) hat nun die Trainerlizenz erworben
Foto: Privat
Beim BC Hohenlimburg hat einer Team aus drei Jugendtrainern die Nachwuchs-Ausbildung übernommen. Zehn ambitionierte Spieler starten regelmäßig bei Turnieren.

Hohenlimburg..  Der Erfolg des BC Hohenlimburg kommt nicht von Ungefähr. Die 1. Badminton-Mannschaft startet mit realistischen Aufstiegschancen in die Regionalliga-Saison, die 2. Mannschaft spielt in der Oberliga. Ingesamt spielen fünf Mannschaften auf überkreislicher Ebene. Das geht auf dauer nicht ohne entsprechenden Unterbau – wenn man nicht die Geldschatulle öffnen möchte, um die Kader leistungsgerecht mit Spielern füllen zu können.

Bei den Hohenlimburgern war sah es in den letzten Jahren zwar weniger gut aus – Nur eine Jugendmannschaft ist gemeldet – doch die Talsohle ist durchschritten und mit Phillip Buchelt bekleidet ein Mann der Taten den Posten des Jugendwarts.

Jugendmannschaft in der Mini-U19

„Wir haben derzeit viele Jugendliche. In der Summe sind es 40 bis 50, die aber nicht immer alle da sind“, berichtet er. Eine Jugendmannschaft gibt es allerdings nur. Die hat in der vergangenen Saison in der Liga der Mini-U15 gewonnen und startet nun in der Mini-U19. „Die Spieler sind alle 14 bis 15 Jahre alt“, sagt Buchelt. Normalerweise würde das Team in der Mini-U17 auf Punktejagd geben, doch mangels Teams gibt es diese Liga nicht, so dass der Hohenlimburger Nachwuchs nun gegen Spieler antreten muss, die bis zu 18 Jahre alt sein können.

„Wir haben im Jugendbereich rund zehn Spieler, die wirklich ehrgeizig sind und neben der Liga auch an Turnieren teilnehmen. Die sind hier auch immer wieder auf dem Sprung zur die NRW-Ebene“, sagt Buchelt, der sich selber intensiv um die Nachwuchssuche. Dazu besucht er Grundschulen in Hohenlimburg und stellt den Zweitklässlern den Badmintonsport vor. Auch nach diesen Sommerferien ist so eine Aktion wieder geplant. „Im vergangenen Jahr habe ich so bestimmt über 100 Kindern Badminton gezeigt. Leider kennen die meisten ja nur Fußball und Handball. Wenn man sie aber in dem Alter von acht Jahren für Badminton begeistern kann, dann bringen sie die optimalen Voraussetzungen mit, um alles schnell zu lernen“, sagt der Jugendtrainer, der sich gemeinsam mit Melissa Hoffmann und Lukas Adämmer, der vor drei Jahren aus Hamm kam, um die Ausbildung des BCH-Nachwuchses kümmert.

Unterbau für die Senioren-Teams

„Mein Plan ist es natürlich, mit den Jugendlichen den Unterbau für die Seniorenmannschaften in der Regional- und Oberliga zu konstruieren“, betont Buchelt. In der Vergangenheit haben es viele Spieler aus der Jugend weit gebracht. Nicht alle sind Ur-Hohenlimburger wie etwa Hendrik Westermeyer, der als Spieler in der 1. Bundesliga und mit einigen Deutschen und Westdeutschen Titeln sicherlich die Meisten Erfolge auf dem Zettel stehen hat. Mansche sind im Alter von 13 oder 14 Jahren an die Lenne gekommen und haben sich hier, wie Malte Laibacher oder Laura Riffelmann, den letzten Schliff geholt. Andere sind Hagener, wie Christian Bald oder Lara-Carina und Phillip Buchelt. Viele dieser Namen sind regelmäßig in den Starterlisten der hochklassigen Turniere zu finden und schneiden hier auch immer wieder gut ab.

„Mein Vater hat hier Badminton gespielt, der von Christian Bald auch. So freundet man sich eben an und fängt auch an. Es ist schon von Vorteil, wenn sich Eltern kennen und auch dahinter stehen“, sagt Buchelt. „Beim Training muss man auf jedes Kind ganz individuell eingehen. Erst die Schlag- und Lauftechniken, erst später dann taktische Dinge. Jeder lernt auf andere Weise“, weiß Buchelt ganz genau.

 
 

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