Sportjugend mit Begeisterung dabei

Natürlich gehörte auch vernünftiges Aufwärmen zum Programm beim Sport- und Gruppenhelferforum des Stadtsportbundes Hagen und des KreisSportBundes Ennepe-Ruhr in Herdecke.
Natürlich gehörte auch vernünftiges Aufwärmen zum Programm beim Sport- und Gruppenhelferforum des Stadtsportbundes Hagen und des KreisSportBundes Ennepe-Ruhr in Herdecke.
Foto: WP
Rund 90 Jugendliche aus Hagen und dem Ennepe-Ruhr-Kreis waren am Mittwoch vom Sport- und Gruppenhelferforum des SSB Hagen und des KSB Ennepe-Ruhr in der Herdecker Bleichsteinhalle begeistert.

Herdecke.  Um ehrlich zu sein, sind Kin-Ball, Speed Stacking oder Bounceball eher noch unbekannt. Genau diese neuen Sportarten lernten jetzt aber etwa 90 Jugendliche auf dem Sport- und Gruppenhelferforum in Herdecke kennen. Unter dem Motto „NRW bewegt seine Kinder“ trafen sich die Jugendlichen im Alter von 13 bis 17 Jahren in der Sporthalle am Bleichstein, um sich als Sport- und Gruppenhelfer fortbilden zu lassen. Dazu hatten der Stadtsportbund Hagen und die Sportjugend im Kreissportbund Ennepe-Ruhr eingeladen. Das Forum geht auf eine Initiative des Landessportbundes zurück und richtete sich an Schüler von Haupt- und Realschulen und Gymnasien sowie Helfer aus verschiedenen Sportvereinen aus dem gesamten Ennepe-Ruhr Kreis und Hagen.

Los ging’s mit einem „bewegten Einstieg“. Der Vizeweltmeister im Battle Hip Hop von 2010, Mark Gerowski, brachte die Mädchen und Jungen gleich mal richtig ins Schwitzen. Der Tänzer hält Bewegung und Rhythmus für „extrem wichtig“. Er nahm als Übungsleiter an dem Nachmittag teil. Nach der Begrüßung ging es für die Jugendlichen in die von ihnen gewählten Workshops. Den ganzen Tag über hatten die jungen Sportler Zeit, um insgesamt drei Workshop-Einheiten mitzumachen. Diese wurden von ehrenamtlichen Helfern geleitet, die selbst aktiv im Sport mitarbeiten. Einer von ihnen war der 25-Jährige Leonard Erdmann, der im Laufe des Nachmittags drei Workshops leitete. „Dieser Tag ist sinnvoll. Die Jugendlichen lernen extrem viel“, sagte der Sportstudent.

Ziel des Fortbildungstages war der gemeinsame Austausch zwischen den Sport- und Gruppenhelfern aus den beiden Sportbünden. Der Wunsch von Kira Lütgenau vom Stadtsportbund Hagen war es, dass sich die Jugendlichen kennen lernen und ihre Erfahrungen untereinander besprechen konnten. „Es wäre schön, wenn die Sporthelfer nach solchen Veranstaltungen auch im Verein als Übungsleiter oder Trainer aktiv werden,“ sagte Lütgenau.

Neue Möglichkeiten der Didaktik und Pädagogik

Auch für die Jugendlichen war dieser Tag eine neue Erfahrung. „Alternative und neue Sportarten kennenzulernen ist super“, erzählte die 17-jährige Wetteranerin Marie Schmidt. Die angehende Abiturientin leitet in ihrer Freizeit selbst zwei Sportkurse für Kinder und war daher begeistert von dem Nachmittag, der für sie viele neue Erkenntnisse brachte. Auch der 17-jährige Nils Brünger vom Märkischen Gymnasium in Schwelm war begeistert von dem Angebot: „Gut, dass es sowas gibt.“

Neben neuen Sportarten lernten die Jugendlichen in den Workshops auch didaktische und pädagogische Möglichkeiten kennen, um als Sport- und Gruppenhelfer effektiv zu arbeiten. Jeder Teilnehmer erhielt als Anerkennung und Nachweise am Ende eine Bescheinigung als weitergebildeter Sporthelfer.

 
 

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