Sebastian Haardt empfiehlt sich

Hendrik Westermeyer und Malte Laibacher schieden gegen die späteren Sieger aus.
Hendrik Westermeyer und Malte Laibacher schieden gegen die späteren Sieger aus.
Foto: WP

Hohenlimburg..  Nur knapp verpasste das Hohenlimburger Badminton-Doppel Fabian Stoppel/Sebastian Haardt beim 3. Ranglistenturnier des Deutschen Badminton-Verbandes in Paderborn den Sieg und damit die Sensation. Als Fast-Neuling in der DBV- Rangliste bot vor allem der junge Haardt eine tolle Vorstellung.

In der ersten Partie traf das Duo des BC Hohenlimburg auf den ehemaligen Europameister O40 Thorsten Hukriede mit seinem Partner Stefan Adam (BV Wesel/ SG Robur Zittau). Beide Sätze konnten die Hohenlimburger knapp für sich entscheiden, sodass es in der nächsten Runde gegen die Solinger Matthias Kissing und Mirko Sosna ging. Hier behielt die Hohenlimburger Mischung aus unbedarftem Angriffswirbel (Haardt) und selbstbewusstem Künstlertum sowie leidenschaftlicher Abwehr (Stoppel) nach zwei spannenden Durchgängen (21:18, 18:21) im dritten Satz mit 21:15 die Oberhand.

Fast im Schnelldurchgang schafften die Hohenlimburger gegen Kramer/Waffler (TSG Tübingen/TSV Freystadt) den Weg ins Halbfinale, wo es gegen die eingespielten Solinger Niclas Lohau/Niklas Niemczyk dann deutlich enger zuging. Aber erneut behielten die Hohenlimburger die Nerven und zogen nach drei Sätzen (15:21, 21:13, 21:14) ins Finale ein.

Finale ist die Endstation

Dort waren die Trittauer Dharma Gunawi/Ari Trisnanto, die schon für das Turnieraus des Hohenlimburger Doppels Westermeyer/Laibacher gesorgt hatten, dann eine Nummer zu groß. Erhobenen Hauptes schied das BCH-Duo aus dem Turnier aus; vor allem Sebastian Haardt nahm viel Selbstvertrauen mit und bewarb sich für die Regionalmannschaft.

Spielertrainer Hendrik Westermeyer war voll des Lobes: „Es ist schön zu sehen, dass die Nachwuchsarbeit in Hohenlimburg weitere Früchte trägt. Wir wollen in Hohenlimburg weiterhin an dem Ziel arbeiten, uns mit Eigengewächsen in der zweiten Bundesliga und zusätzlich in der Regionalliga zu etablieren.“

Sarolta Röhrnbacher überzeugt

Ebenfalls gut verkaufte sich Sarolta Röhrnbacher im Dameneinzel. Nach zwei Partien gegen Stephanie Romen (TV Dillingen) und Maxi Stelzer (BV Maintal) traf sie im Viertelfinale gegen die auf Platz drei gesetzte Mette Stahlberg (TV Refrath) und musste sich erst im Entscheidungssatz (15:21, 21:16, 17:21) geschlagen geben. Nicht so gut lief es für sie an der Seite von Lara-Carina Buchelt im Damendoppel. Die Niederlage gegen Nicole Bartsch und Manuela Diaz Carmona (SG Robur Zittau/BC Beuel) bedeutete das frühe Aus.

Eine Partie mehr spielten die Hohenlimburgerinnen Miriam Mantell und Laura Riffelmann, die letztlich aber gegen Lisa Kaminski und Hannah Pohl den Halbfinaleinzug verpassten.

Jeweils in der ersten Runde Schluss war ausgerechnet in der Mixed-Disziplin: Sebastian Haardt/Lara-Carina-Buchelt und Fabian Stoppel/Laura Riffelmann kamen ebenso wenig in Tritt wie die Kombination Hendrik Westermeyer/Michaela Pfeiffer (BV Mühlheim).

 

EURE FAVORITEN