Rob de Pijper vermisst Leidenschaft

Hagen.  Handball-Drittligist TuS Volmetal bereitete sich von Donnerstag bis Sonntag in heimischen Gefilden auf die am 4. September beginnende Saison vor. Das Ziel der Schützlinge von Trainer Rob de Pijper wird im schwierigen zweiten Jahr der Klassenerhalt sein.

In den Vorbereitungsspielen des Wochenendes gegen den Verbandsligisten HC TuRa Bergkamen und die in der Oberliga beheimatete SG Handball Hamm II zeigten die Volmetaler recht unterschiedliche Leistungen. Während Bergkamen mit einer 17:33 (11:15)-Niederlage auf die Heimreise geschickt wurde, gab es am Samstag gegen Hamm eine 18:28 (7:14)-Packung. Sehr zum Ärger von Trainer Rob de Pijper. „Die Art und Weise wie heute gespielt wurde gefällt mir nicht. Die Leidenschaft hat auch gefehlt“, so de Pijper, der von den großen Leistungsschwankungen seiner Spieler überrascht wurde.

Volmetal fehlte es gegen Hamm an Ideen. „Die müssen von der Mannschaft kommen. Ich kann dabei nur helfen“, bilanzierte der Übungsleiter des TuS.

Während bei den Volmetalern Yannik Brockhaus nach seiner Verletzung beim Kronen-Cup wieder dabei war, fehlten mit Yannik Eckervogt und Dominick Domaschk zwei wichtige Akteure. Der Einsatz von Eckervogt, so die Einschätzung von Rob de Pijper, ist auch zum Saisonauftakt in zwei Wochen fraglich. Das gilt auch für Philipp Brüggemann, Thomas Kersebaum und Jan Stuhldreher.

Für TuS-Abteilungsleiter Andrè Blümel ist die Situation noch nicht kritisch. „Angst um meine Mannschaft habe ich nicht, weil wir auf ihre Heimstärke vertrauen“, so Blümel, der am Wochenende nur das Spiel gegen Bergkamen sah. Da war die Leistung noch in Ordnung. „Uns ist klar, dass die zweite Saison kein Zuckerschlecken wird, weil wir mit unserem Etat keine weiteren Spieler verpflichten können“, so Blümel, der wie alle Volmetaler den nach Schalksmühle abgewanderten Niklas Polakovs vermissen wird. Andererseits kam mit Yannik Eckervogt ein Akteur hinzu, der nicht nur im Angriff, sondern auch in der Abwehr benötigt wird. Trotzdem wird es nicht einfach im schweren zweiten Jahr.