Nur das Unwetter stört Bezirksmeisterschaften in Herdecke

Vor allem am Sonntagmorgen kam immer wieder kräftiger Regen vom Himmel. Die Verantwortlichen hatten viel zu tun, damit die Endspiele ohne große Probleme stattfinden konnten.
Vor allem am Sonntagmorgen kam immer wieder kräftiger Regen vom Himmel. Die Verantwortlichen hatten viel zu tun, damit die Endspiele ohne große Probleme stattfinden konnten.
Foto: Hanna Voß
Die Endspiele fanden am Sonntag auf der Tennisanlage des TuS Ende statt. Schon morgens regnete es so stark, dass die Partien verschoben werden mussten.

Ende..  Der Sommer zeigt sich in diesen Tagen von seiner extremen Seite: Erst Hitze, dann Unwetter. Auch die Tennisspieler bekamen das in der vergangenen Woche bei den Bezirksmeisterschaften Südwestfalen zu spüren. Die Finalspiele am Sonntag entwickelten auf der Tennisanlage des TuS sogar schon zu einem Krimi, bevor überhaupt der erste Ball über das Netz flog. Denn die Aschenplätze wurden von den zahlreichen Unwettern in Herdecke nicht verschont.

Eine Stunde Verspätung

„Die ersten beiden Gewitter morgens haben wir noch gut überstanden, doch nach dem dritten Unwetter um 11 Uhr standen die Plätze unter Wasser“, sagt Frank Kramer vom Herdecker Tennisverein (HTV), der die Meisterschaften mitorganisiert hat. Die Folge: Die Endspiele konnten erst mit einer knappen Stunde Verspätung anfangen. Und auch im weiteren Tagesverlauf kamen immer mal wieder ein paar Tropfen herunter. „Bei der Siegerehrung um 18 Uhr zog schon wieder ein Sturm auf. Wir haben die Preise deswegen aus dem Vereinsheim heraus gereicht“, so Kramer, der aber betont: „Trotz der Unwetter hat alles sehr gut geklappt.“

Bereits zum dritten Mal fanden die Tennis-Bezirksmeisterschaften in Herdecke statt. Vom 27. Juni bis zum 5. Juli kämpften knapp 200 Teilnehmer in unterschiedlichen Altersklassen um die Titel. Gespielt wurde auf den Anlagen des TuS Ende, des Herdecker Tennisvereins und des Herdecker Tennisclubs (HTC). Kramer: „Das ist eine durchschnittliche Teilnehmerzahl. In einigen Klassen sah es sehr gut aus, bei den Damen A hatten wir aber zum Beispiel nur drei Teilnehmerinnen.“ Die Sommerferien seien vermutlich ein Grund, der manche Tennisspieler daran hinderte, an dem Turnier teilzunehmen. Bezirkssportwart Ulrich Hintz nennt auch das große Einzugsgebiet als Problem: „Gerade die Spieler aus dem Sauerland haben eine weite Anreise und verzichten deswegen vielleicht auf einen Start.“ Hintz ist mit dem neuntägigen Turnier aber trotzdem sehr zufrieden.

Kaum Spiele ausgefallen

Das sahen auch die Spieler so. „Das Feedback aller Teilnehmer war sehr positiv“, sagt Kramer: „Es sind kaum Spiele ausgefallen, trotz der Hitze.“ Am Finaltag seien alle Spielerinnen und Spieler noch auf der Ender Anlage bis zur Siegerehrung geblieben, „obwohl ein paar Partien schon um 13 Uhr beendet waren“, so der HTV-Sportwart.

Aus Herdecker Sicht gab es bei der Siegerehrung einigen Grund zum Jubeln. Nadja Mitolis vom HTV holte den Titel bei den Damen 30. Christa Goebel, die beim TuS Ende spielt, gewann bei den Damen 40. Achim Fränkle (HTV) jubelte bei den Herren 40. Und bei den Herren 55 bekam Wolfgang Wachenfeld vom HTC den Siegerpokal überreicht. „Wir hatten tolle Geld- und Sachpreise für die Gewinner“, sagt Frank Kramer. Das bestätigt Ulrich Hintz: „Meine Hauptaufgabe war es, mich um die Sponsoren für die Preise zu kümmern. Das hat geklappt.“

Die Sieger: Nadja Mitolis (Damen 30/HTV), Christa Goebel (Damen 40/Tus Ende), Alexandra Bick (Damen B/Schwelmer Tennisclub), Sophia Bittner (Damen C/Hagener TC Blau-Gold), Ivaylo Trifonov (Herren 30/TC Rot-Weiß Gevelsberg), Mirco Utracik (Herren 30B/TC Lössel-Roden), Achim Fränkle (Herren 40/HTV), Birger Schmid (Herren 40B/Tennisclub Hennen), Wolfgang Wachenfeld (Herren 55/HTC), Ulrich Arndt (Herren 60/TuRa Frisch Auf Eggenscheid), Manfred Hennes (Herren 65/TC Schwarz-Gelb Hagen) und Lothar Reiß (Herren 70/TC Grün-Weiß Haspe).

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