Neue Vip-Lounge kostet etwa eine Million Euro

Axel Gaiser
Im Frühjahr 2013 soll die Phoenix-Lounge
Im Frühjahr 2013 soll die Phoenix-Lounge
Foto: WP

Hagen.  Die Phoenix-Lounge nimmt immer mehr Gestalt an. Der Rat der Stadt hat die Pläne von Phoenix Hagen zu einem Anbau zwischen Enervie Arena und THG-Aula begrüßt und ein beschleunigtes Bebauungsplanverfahren beschlossen. Der Basketball-Bundesligist wiederum hat in einem Sponsorentreffen das Projekt konkret mittels 3D-Animation vorgestellt und nun den Bauantrag bei der Stadt eingereicht, um im vorgesehenen Zeitplan zu bleiben. Die ambitionierten Planungen sehen vor, Ende August starten und den Anbau im Frühjahr 2013 nutzen zu können.

„Das heißt nicht, dass wir bauen, wenn wir die benötigten Zusagen nicht zusammenbekommen“, betonte Phoenix-Geschäftsführer Oliver Herkelmann. Doch gerade nach dem Sponsorentreffen ist er „sehr optimistisch“, dass es gelingt, 80 der vorgesehenen etwa 100 Tische in der Vip-Lounge für einen Zeitraum von fünf Jahren an Unternehmen zu verkaufen. „Das Feedback war sehr gut, von der Präsentation waren alle begeistert“, sagt er, die grundsätzlichen Zusagen müssten nun verschriftlicht werden. Herkelmann: „Auch außerhalb des bisherigen Kreises unserer Partner gibt es großes Interesse.“

Die heimische Wirtschaft will die gut besuchten Phoenix-Heimspiele verstärkt für Unternehmenskommunikation und Netzwerkarbeit nutzen, bisher waren die Möglichkeiten im Business-Club angesichts der kleinen Aula des Theodor-Heuss-Gymnasiums stark limitiert. Im Zuge des Ausbaus der Ischelandhalle zur Enervie Arena 2010 mit Mitteln des Konjunkturpakets II konnte diese aus finanziellen Gründen allerdings nicht ebenfalls erweitert werden. Nun will Phoenix den multifunktionalen Anbau mit Vip-Lounge, Seminarraum, Küche und Lager, der von der Vip-Tribüne in der Arena direkt zugänglich sein wird und den auch das Gymnasium künftig nutzen kann, auf eigene Kosten errichten. „Die Baukosten werden bei etwa einer Million Euro liegen“, sagt Herkelmann, durch eine zusätzlich notwendige Lüftung auf dem Gebäude hätten diese sich gegenüber den ursprünglichen Planungen noch einmal erhöht.