Nach BVB-Besuch platzt Haldener Pokaltraum

Zum Heimdebüt von Sabrina Richter (Mitte) bei Handball-Zweitligist Borussia Dortmund gegen den TSV Haunstetten (29:14) kamen auch die ehemaligen Mitspielerinnen von Verbandsligist SG TuRa Halden-Herbeck. Zur Unterstützung hatten sie sich ein Papp-Konterfei der ehemaligen Nationalspielerin aufgesetzt, die drei Tore zum BVB-Sieg beitrug.

Tags darauf platzte bei TuRa Halden der Traum von der ersten Runde im DHB-Pokal: Im Halbfinale des Westfalenpokals verlor man gegen Oberligist TV Verl mit 23:26 (13:13). Bis zur 42. Minute (18:19) konnten die TuRa-Damen mithalten, doch nach einem achtminütigen Durchhänger lagen sie mit 18:25 zurück (50.). „In dieser Phase hat uns wohl etwas die Kraft gefehlt“, sagte Haldens Frauenwart Karl-Peter Braun, „zudem mussten wir gleich zwei Mal in Unterzahl spielen.“ In den letzten Minuten konnten seine Mädels noch ein bisschen Ergebniskosmetik betreiben, mehr aber auch nicht. Enttäuscht war Braun aber nicht: „Das war ein gutes Spiel, flott, mit hohem Tempo und schön anzusehen.“

Halden: Born, Hering; Wittemund (7), Messarius (6), Schäfer (4), Brentle, Griesenbeck (je 2), Braun, Izsak (je 1), Krägeloh.

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