Mount-Everest-Film gern gesehen

Foto: WR
Nicht nur Berge besteigen, sondern auch einen Film darüber drehen - das kann womöglich nur der Herdecker Michele Ufer. Zumindest kann er beides richtig gut, wie sich bei den Grenzland-Filmtagen in Selb zeigte. Mit seinem Streifen „Marathon am Mount Everest – die höchsten 42,195 km der Welt“ gewann er den zweiten Publikumspreis.

Herdecke/Selb.. Nach einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen um die Gunst des Publikums belegte der Film von Michele Ufer und seinem Kollegen Tobias Meinken nur knapp hinter dem späteren Gewinnerfilm „Man(n) Muss“ von Jens Wernstedt den zweiten Platz in der Kategorie Dokumentation. Aus über 450 eingereichten Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen wurde dem Publikum bei der 37. Auflage der traditionsreichen „Grenzland Filmtage“ an vier Tagen in drei Kinosälen eine Auswahl von 150 vielversprechenden Filmen präsentiert.

Mit dabei war also auch der Dokumentarfilm „Marathon am Mount Everest – Die höchsten 42,195 km der Welt“ des Herdecker Sportpsychologen und Mentalcoach Michele Ufer. „Der Film passte sehr gut zu den Grenzland-Filmtagen, zeigt er doch welche Grenzen die Menschen zum einen körperlich, aber auch mental und kulturell bei diesem Event überwinden müssen“, so Dagmar Franke von der Festivalleitung.

Am zweiten Festivaltag wurde der Film laut Festivalmitarbeitern sogar zum Kassenschlager. Im Anschluss an die Vorführung suchten zahlreiche Besucher das Gespräch mit dem Produzenten. Das Feedback war beeindruckend: der Film sei „so positiv“, „motivierend“ und „energiegeladen“. Ein Eindruck, den Klaus Jentsch von der Auswahljury teilt: „Eigentlich habe ich es nicht so mit Dokus und selten schaue ich mir ein Werk komplett an“, sagte er. „Den Everest-Film allerdings habe ich mir bis zur letzten Sekunde angesehen. Super Film, spannendes Thema und gut umgesetzt.“

Auch mal andere Zuschauer

„Bisher wurde der Film meist bei Sportevents oder im Rahmen von Vorträgen gezeigt, die einen Bezug zum Sport und zur Sportpsychologie haben. Jetzt habe ich die Bestätigung, dass viel mehr in dem Thema steckt und dass auch wildfremde Kinobesucher, Nichtläufer und sogar Nichtsportler fasziniert von unserem Film sind“, freute sich Ufer.

 
 

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