Lars Hepp warnt vor Gladbecks Rückraum-Trio

Mit 116 Toren ist Gladbecks Max Krönung zweitbester Torschütze der 3. Liga West - hinter Eintracht-Akteur Jens Reinarz (129).Foto:Heinrich Jung/Funke Fotoservices
Mit 116 Toren ist Gladbecks Max Krönung zweitbester Torschütze der 3. Liga West - hinter Eintracht-Akteur Jens Reinarz (129).Foto:Heinrich Jung/Funke Fotoservices
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Hagen..  Seit dem 12. Dezember vergangenen Jahres, als das damalige Spitzenteam HSG Krefeld mit 27:23 bezwungen wurde, sind die Drittliga-Handballer des VfL Eintracht Hagen nicht mehr in eigener Halle aufgelaufen. Das ändert sich am morgigen Samstag um 19 Uhr. Dann stellt sich mit dem VfL Gladbeck der Tabellenelfte in der Enervie Arena vor.

Auch wenn der gesperrte Sebastian Schneider fehlt und der Einsatz des Rückraumkollegen Lukas Tebbe (Schulterprobleme) fraglich ist, muss der gastgebende Tabellenzweite mit der Favoritenrolle leben. Das Hinspiel in Gladbeck gewannen die Schützlinge von Trainer Lars Hepp mit 34:21 - bis heute der höchste Saisonerfolg. Eingestellt worden wäre er beinahe am vergangenen Samstag, als die Grüngelben beim Schlusslicht Wiesbaden mit 33:21 siegten. Dabei bewies der neue 45-jährige Schlussmann Almantas Savonis, dass er ein guter Ersatz für den verletzten Tobias Mahncke (Kreuzbandriss) ist und auch das 19-jährige Torwarttalent Jannis Michel fügte sich in den letzten zehn Minuten gut ein.

Dass damit die neue Torwart-Hierarchie vorgegeben ist - Max Conzen, zuvor der Mahncke-Vertreter, spielte im Oberliga-Team -, dem widersprach der Eintracht-Coach gestern allerdings: „Wir haben drei Torhüter und werden nach den Trainingseindrücken von Woche zu Woche entscheiden, wer wo spielt“, so Lars Hepp.

Der Eintracht-Übungsleiter wäre ein schlechter Trainer, wenn er nicht vor dem Gegner warnen würde. Das fällt ihm leicht, denn er kann Zahlen sprechen lassen: Mit dem Trio Max Krönung (116 Tore, darunter 16 Siebenmeter), Thorben Mollenhauer (103/1) und Lukas Krings (90/28) stellt Gladbeck den torgefährlichsten Rückraum der Liga. Betrachtet man nur die aus dem Feld heraus erzielten Treffer, ist Mollenhauer die Nummer eins vor Krönung. Eine echte Aufgabe also für die Eintracht-Abwehr. Wenn sie sie gut löst, „dann könnte es für uns einen ordentlichen Sieg geben“, sagt Lars Hepp. Aber nur dann.

Für die Gästetruppe von Trainer Sven Deffte reichte es zuletzt nicht zu einem doppelten Punktgewinn. Gegen den mit gefährdeten Soester TV reichte es in eigener Halle nur zu einem 24:24-Remis, wobei eine 22:18-Führung verspielt wurde.

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