Kunstrasen statt roter Asche auf der Bezirkssportanlage Emst

In einem Jahr wird dieses Bild Geschichte sein. Der Tennenplatz in der Sportanlage Emst an der Haßleyer Straße soll im kommenden Sommer in ein Kunstrasenfeld umgewandelt werden. Das beschloss gestern der Sportausschuss.Foto:Rainer Hofeditz
In einem Jahr wird dieses Bild Geschichte sein. Der Tennenplatz in der Sportanlage Emst an der Haßleyer Straße soll im kommenden Sommer in ein Kunstrasenfeld umgewandelt werden. Das beschloss gestern der Sportausschuss.Foto:Rainer Hofeditz
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Am Ende der Saison 2014/2015 soll die SpVg Hagen 11 die Rückkehr in die Landesliga feiern. Auf einem grünen Untergrund. In einer einer Sondersitzung habene die Mitglieder des Sport- und Freizeitausschusses beschlossen, die Aschenplatz auf der Bezirkssportanlage Emst mit einem Kunstrasen auszutauschen.

Hagen.. Ein paar Ergänzungsvorschläge gab es noch, aber nach knapp 20 Minuten war der historische Beschluss für den Fußballsport auf Emst und die SpVg Hagen 1911 im Besonderen gefasst. Bei einer Sondersitzung, die neun Tage zuvor anberaumt worden war, brachte der Sport- und Freizeitausschuss der Stadt Hagen den lange diskutierten neuen Kunstrasenplatz für den Stadtteil Emst auf den Weg.

770.000 Euro kostet Kunstrasen auf Concordia-Platz

Entstehen soll er in der Bezirkssportanlage an der Haßleyer Straße auf dem vorhandenen Tennenplatz (Concordia-Platz). Die Kosten in Höhe von 770.000 Euro werden aus der Sportpauschale finanziert.

Außerdem wurde beschlossen, den Loheplatz, auf dem die Elfer zurzeit spielen, erst dann aufzugeben, wenn eine weitere Spielfläche auf dem Areal an der Haßleyer Straße zur Verfügung steht. Diese soll mittelfristig in einer zweiten Stufe errichtet werden.

"Guter Tag für den Hagener Fußball"

„Das ist ein guter Tag für den Hagener Fußball und es ist ein gutes Signal, dass dieser Beschluss einstimmig gefasst wurde“, war nicht nur Ausschuss-Vorsitzender Mark Krippner mit dem Ergebnis der Sondersitzung zufrieden. „Wichtige Beschlüsse hat der Sportausschuss bisher immer einstimmig gefasst“, freute sich auch Stellvertreter Dr. Hans-Dieter Fischer darüber, dass dies auch am Donnerstag so blieb.

Die Sondersitzung war nötig geworden, weil die CDU-Fraktion bei der letzten ordentlichen Tagung am 17. September ohne eine Vorlage der Verwaltung noch Beratungsbedarf sah. War doch als Alternative zum gestrigen Beschluss die direkte Errichtung eines neuen Platzes geprüft und diskutiert worden. Was letztlich an der Finanzierung scheiterte.

Umbau auf Bezirkssportanlage im Juni 2014

Dem Plan, die Kosten in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro durch den Erlös aus dem Loheplatzverkauf (Umwandlung in Bauland) bestreiten zu können, steht die Bezirksregierung Arnsberg im Weg. Nach deren Vorgaben dürfen Erlöse aus Sportplatzverkäufen nicht zur Errichtung neuer Sportstätten verwendet werden, sondern sie müssen der Haushaltskonsolidierung dienen.

Für die SpVg Hagen 11 war vorrangig, dass überhaupt ein Kunstrasenfeld in Emst entsteht. Nach dem gestrigen Beschluss sollte der Zeitrahmen ausreichen, um direkt nach Saisonende - der letzte Kreisliga-Spieltag findet am 1. Juni 2014 statt - mit dem Umbau des Tennenplatzes an der Haßleyer Straße beginnen zu können. „Damit die SpVg Hagen 11 in der Saison 2014/15 auf Kunstrasen den Wiederaufstieg in die Landesliga einplanen kann“, so stellt sich Mark Krippner die Zukunft vor.

 
 

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