Khan erwartet Kampf auf Biegen und Brechen

Der lange Maciej Dmytruszynski, hier nach einem Torerfolg gegen Söflingen, zählt zu den Eintracht-Akteuren, die Pohlheims Trainer Thomas Wallendorf beim ungefährdeten 31:28-Rückspielerfolg in Ulm beeindruckten.
Der lange Maciej Dmytruszynski, hier nach einem Torerfolg gegen Söflingen, zählt zu den Eintracht-Akteuren, die Pohlheims Trainer Thomas Wallendorf beim ungefährdeten 31:28-Rückspielerfolg in Ulm beeindruckten.
Foto: WP Michael Kleinrensing

Hagen.. „Ich will dieses Spiel gewinnen.“ Vor der Heimpartie gegen die HSG Pohlheim, mit der Handball-Drittligist VfL Eintracht Hagen in die zweite und entscheidende Relegationsrunde startet (Donnerstag, 17 Uhr, Enervie Arena), sagt Trainer Khalid Khan das gleiche wie vor dem Erstrunden-Heimspiel gegen die TSG Söflingen. Nach der Höhe des erhofften Sieges schiele er nicht. Das muss er auch nicht, wenn seine Erwartung bezüglich des Rückspiels am Samstag in Holzheim ebenfalls erfüllt wird: „Ich will auch diese Partie gewinnen.“

Der Trend spricht für den VfL Eintracht. Die letzten fünf Partien konnten die zuletzt meist in Grün-Weiß antretenden ehemaligen Grüngelben gewinnen. Der 31:28-Erfolg zuletzt in Söflingen mit zwischenzeitlicher Neuntore-Führung fiel derart überzeugend aus, dass Pohlheims Trainer Thomas Wallendorf, der die Partie live verfolgte, ziemlich beeindruckt nach Hause fuhr. „Hagen hat schon eine gute Mannschaft. Der Angriff ist gut eingespielt mit einer starken rechten Seite mit Patrick Lütgenau auf der Halb- und Top-Scorer Marius Kraus auf der Außenposition, der sehr konzentriert und effektiv abschließt“, teilte er der Gießener Allgemeinen Zeitung seine Erkenntnisse mit. Aber auch die linke Hagener Rückraumseite mit Arthur Giela und dem polnischen Nationalspieler Marciej Dmytruszynski sei stark besetzt.

Angesichts der Hagener Offensivqualitäten - der VfL Eintracht hat mit 866 Toren 105 mehr erzielt als die HSG Pohlheim - werde sein Team „wieder eine starke Deckungsleistung bringen müssen“, so der HSG-Coach. „Aber wir können das“, davon ist Wallendorf überzeugt, der den VfL im ersten Spiel mehr unter Druck sieht.

Eintracht-Coach Khalid Khan, der Kreisläufer Dorian Gollor (Sprunggelenkverletzung im Training) ersetzen muss, spricht von einer „ganz schweren Angelegenheit.“ Pohlheim verfüge über Klasseakteure wie den zweitligaerfahrenen Arne Rigterink, den starken Torwart Fabian Schomburg, den gefährlichen Rechtsaußen Mark Langenbach und „zwei ganz starke Mittelspieler. Das wird ein Kampf auf Biegen und Brechen“, davon geht Khalid Khan aus. Aberder Eintracht-Übungsleiter glaubt auch, dass seine Mannschaft darauf gut vorbereitet ist.

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