Keine Gala, aber ein sicherer BG-Erfolg

BG-Trainer Kosta Filippou mit Marcus Ligons, der auch in Wulfen wieder einmal Topscorer war.
BG-Trainer Kosta Filippou mit Marcus Ligons, der auch in Wulfen wieder einmal Topscorer war.
Foto: WP Michael Kleinrensing

Wulfen/Hagen..  Basketball-Erstregionalligist BG Hagen hat den siebten Saisonsieg geschafft. Er gelang gestern Abend beim BSV Wulfen und fiel mit 87:66 (39:27) am Ende deutlich aus. BG-Trainer Kosta Filippou gestand am Ende aber: „Es war kein überragendes Spiel. Wer heute in der Halle war, der wird auf dem Nachhause-Weg nicht sagen: ,Ich habe gerade einen großen Basketball-Abend erlebt.’“

Immerhin konnte der Übungsleiter der Gäste in drei der vier Spielvierteln mit der Defensivleistung seiner Truppe zufrieden sein. Im Startabschnitt dazu auch mit dem Angriff: Mit 24:14 gingen die ersten zehn Minuten an die BG. In der Folgezeit bis zur Pause blieb die Abwehr stabil, aber offensiv begann es zu haken. „Wir haben jetzt viel liegen lassen, beispielsweise Fastbreaks nicht genutzt“, kommentierte Filippou den nur mit 15:13 gewonnenen zweiten Abschnitt.

Nach der Pause nahmen sich die BGer ihre schwächste Phase. Vielleicht auch, weil die Wulfener deutlich engagierter auftraten als in der ersten Halbzeit. „Wahrscheinlich haben sie sich gesagt: ,Zum Schlechteren hin kann hier nicht mehr viel passieren. Versuchen wir einfach mal, ob vielleicht doch noch etwas geht“, so beschrieb der Hagener Übungsleiter das Geschehen in den Minuten 21 bis 30, die mit 27:24 an die Gastgeber gingen.

Zur Wende jedoch sollte es nicht mehr reichen, weil sich die BGer wieder fingen. Das letzte Viertel ähnelte stark dem ersten, nicht nur vom Ergebnis her: es ging mit 24:12 an die Gäste. „In der Abwehr drei gute Viertel, das war okay, im Angriff zwei, das geht so“, fasste Kosta Filippou den Abend zusammen. Wie gesagt: Keine Basketball-Gala, an die man sich lange erinnern wird. Aber zwei weitere Punkte auf dem Konto, die die BG unter den Top Fünf halten.

BG Hagen: Shirvan (3), Ioakeimidis (13), Karaiskakis (2), Ioannidis (6), Tolaj (2), Hujic (6), Nedzinskas (8), Wiegard (2), Ligons (24), Paulsen (21).

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