Jens Reinarz und Matthias Aschenbroich zum VfL Eintracht

Der Leichlinger Jens-Peter Reinarz war und ist der Top-Torjäger der 3. Handball-Liga West. Letzte Saison traf der Linksaußen 244 Mal, aktuell hat er schon 245 Tore erzielt. Sein künftiger Eintracht-Kollege Frank Berblinger, der ihn hier zu bremsen versucht, gewann die Wertung übrigens 2011/2012 mit 243 Toren.Foto:Biene Hagel
Der Leichlinger Jens-Peter Reinarz war und ist der Top-Torjäger der 3. Handball-Liga West. Letzte Saison traf der Linksaußen 244 Mal, aktuell hat er schon 245 Tore erzielt. Sein künftiger Eintracht-Kollege Frank Berblinger, der ihn hier zu bremsen versucht, gewann die Wertung übrigens 2011/2012 mit 243 Toren.Foto:Biene Hagel

Hagen..  Drei Spieltage vor Saisonschluss ist so gut wie sicher, dass Jens-Peter Reinarz wie im Vorjahr Top-Torschütze der 3. Handball-Liga West werden wird. Noch trifft der 31-jährige Linksaußen für den TV Leichlingen. Genau wie Matthias Aschenbroich. Beide zusammen haben in der laufenden Saison bisher 305 Teffer erzielt. In der nächsten Spielzeit wird das routinierte und im Abschluss starke Duo für den Ligarivalen VfL Eintracht Hagen auf Torejagd gehen. Beide bringen Erstligaerfahrung mit.

„Er ist variabel einsetzbar, gefährlich in Eins-gegen-Eins-Situationen und kann auch gut decken“, nennt Andreas Griesel, Sportlicher Leiter des VfL Eintracht, einige Qualitäten des mit 245 Toren - davon 97 Siebenmeter - mit Abstand besten Schützen der 3. Liga West. „Jens ist einer, der das Spiel verstanden hat.“ Das stellte der Kaufmann aus Wuppertal auch schon in der 1. Bundesliga unter Beweis. In der Saison 2011/12 erzielte der 1,90-m-Mann 92 Treffer für den Bergischen HC, ohne den direkten Abstieg des damaligen Neulings damit verhindern zu können.

Als er vor zwei Jahren zum Leichlinger TV wechselte, führte Reinarz unter anderem berufliche Gründe an. Außerdem gelte sein neuer Klub als „absolut seriös und er möchte sich sportlich weiterentwickeln.“ Mit den gleichen Worten könnte der Linksaußen, der auch auf der Mitte und sogar am Kreis spielen kann, seinen künftigen Verein beschreiben. An den VfL Eintracht band sich der exzellente Konterspieler gleich für zwei Jahre. „Er will seine sportliche Laufbahn nicht ausklingen lassen, sondern noch einmal oben mitspielen. Wenn wir aufsteigen sollten, wäre er top motiviert für die Zweite Liga“, so Griesel.

In dieser Spielklasse hat auch Matthias Aschenbroich reichlich Erfahrung gesammelt, unter anderem in Hamm und beim jetzigen Erstligisten TV Emsdetten. Aber auch in Liga eins, in der der 33-jährige Halbrechte für die SG Solingen und Willstätt/Schutterwald spielte. In der aktuellen Drittliga-Spielzeit verpasste der 1,91 m große Linkshänder aus gesundheitlichen Gründen (muskuläre Probleme und Nasenbeinbruch) elf der bisherigen 27 Spiele. Da sind 60 Feldtore keine so schlechte Quote. Auch Aschenbroich, der für ein Jahr unterschrieb, gilt als guter Abwehrspieler.

Zusammen mit dem Noch-Bielefelder Johannes Krause, Nummer fünf der Drittliga-Torschützenliste mit 157/30 Treffern, dem jungen Kreisläufer Thomas Rink von Tusem Essen sowie weiteren frischen Kräften für den „Perspektivkader“ soll das Duo aus Leichlingen mithelfen, das Eintracht-Team „in die Situation zu bringen, jeden Gegner schlagen zu können“, so Andreas Griesel. Nach Relegations-Rang 14 (2012), Platz 9 (2013) und aktuell Platz 4 soll der Trend weiter nach oben gehen.

 
 

EURE FAVORITEN