Jens Pfänder weiß: Es ist eine Sache der Nerven

Foto: WR Richard Holtschmidt

Hagen.. Der VfL Eintracht Hagen bereitet sich auf das 150-jährige Klubjubiläum vor, das im nächsten Jahr ansteht. In der bisher 149-jährigen Historie hat es eines noch nie gegeben: Ein Handballspiel gegen die TSG Söflingen. Pfingstmontag um 17 Uhr kommt es in der Enervie Arena zur Premiere. Mit dem Hinspiel gegen den 14. der 3. Liga Süd beginnt für die Grüngelben die Abstiegsrelegation.

„Wir werden uns nicht verstecken, aber wir gehen als Außenseiter in diese Partie.“ Für EintrachtTrainer Khalid Khan wäre es ein Erfolg, wenn sein Team am Montag die Halle als Sieger verlässt. Egal mit welchem Polster für das Rückspiel, dass am Samstag darauf in der Ulmer Kuhberghalle stattfindet. Wer nach beiden Duellen die Nase vorn hat - bei gleicher Tordifferenz kommt die Mannschaft weiter, die auswärts mehr Tore erzielt - trifft am 7. und 9. Juni auf die HSG Pohlheim, Drittletzter der dritten Liga Ost.

Als „sehr erfahren und physisch stark“ charakterisiert Khalid Khan den Gegner, der auf einen ähnlichen Saisonverlauf zurückblickt wie der VfL Eintracht. Nach einer katastrophalen Anfangsphase mit 3:17 Punkten aus den ersten zehn Spielen wurde im November 2011 Trainer Heiko Burmeister entlassen. Unter Nachfolger Gabor Czako wurden 20:20 Punkte eingefahren, dabei zwischenzeitlich sechs Siege in Folge gefeiert.

Eintracht-Trainer Khalid Khan hat seit Amtsantritt im Januar 16:12 Zähler ergattert. Folglich sagt Jens Pfänder, Sportdirektor des VfL: „Auch wenn der Gegner nicht zuletzt auf den Rückraumpositionen gut besetzt und sehr routiniert ist, müssen wir unser Licht nicht unter den Scheffel stellen.“ Letztlich sei alles Nervensache, weiß Pfänder aus Erfahrung. Als Trainer des damaligen Erstligisten Solingen hat er einmal Relegationsspiele gegen Wilhelmshaven bestritten. „Das Hinspiel in eigener Halle haben wir mit sieben Toren verloren, im Rückspiel führten wir kurz vor Schluss mit sieben Toren, aber es hat dann nicht ganz gereicht“, erinnert sich der langjährige Bundesliga-Coach. „Egal wie es ausgeht, eine Entscheidung fällt im Hinspiel nicht.“

Mit den verletzten Marc Oberste und Arthur Giela rechnet Coach Khalid Khan, der Samstag- und Sonntagvormittag zum Training bittet und am Montag auf eine volle Halle hofft, noch nicht. Für Sebastian Schmidt (Hochzeitsreise) steht neben Marco Stange wie im Pokalspiel in Westerholt Sidney Quick als zweiter Torwart zur Verfügung.

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