Jede Menge Arbeit und noch mehr Lob

Der Badminton-Club Hohenlimburg hatte zur 25. Auflage der Hagen Masters eingeladen.
Der Badminton-Club Hohenlimburg hatte zur 25. Auflage der Hagen Masters eingeladen.
Foto: Heinz-Werner Schroth
Erstmals trug der BC Hohenlimburg die Hagen Masters in zwei Hallen aus – und stieß dabei ausschließlich auf positive Resonanz.

Hohenlimburg..  Erst am Pfingstmontag gegen 13 Uhr waren die letzten Aufräumarbeiten erledigt, und die gut 20 Helfer des Badminton-Clubs Hohenlimburg konnten endlich durchschnaufen. Das hatten sie sich auch redlich verdient: Hinter ihnen lagen 70 fast schlaflose Stunden voller Engagement für die 25. Auflage der Hagen Masters, des größten Badminton-Turniers im heimischen Raum.

„Das Turnier erstmals an zwei Orten auszutragen, hat sich auf jeden Fall bewährt“, zog BCH-Sportwartin Stefanie Pilz ein rundum positives Fazit. Wobei es sich genau betrachtet sogar um drei Hallen handelte: Während 125 Aktive tagsüber in der Wiesenstraßen- und der Rundturnhalle dem Ball nachjagten, rollten über 30 Spieler nachts in der Realschulhalle ihre Schlafsäcke aus. Drei Anlaufpunkte, die innerhalb weniger Minuten zu erreichen waren – besser geht es kaum.

Scheiben mit Bannern verdunkelt

Allerdings brachte diese Aufteilung auch ein Mehr an Arbeit für den Ausrichter mit sich – und das nicht nur, weil die Teilnehmer an beiden Spielorten mit Getränken und Speisen versorgt wurden. Zudem galt es, in beiden Spielstätten mit genügend Schiedsrichtern, Helfern und Organisatoren zugegen zu sein und auch spieltechnisch für optimale Bedingungen zu sorgen, was vor allem in der Rundturnhalle kein leichtes Unterfangen ist. „Die Rundturnhalle ist sehr hell, so dass man normalerweise den Ball schlechter sieht“, erläuterte Stefanie Pilz. Um Abhilfe zu schaffen, wurden die Scheiben deshalb mit Bannern verdunkelt. Und nach den Vorrundenpartien machten sich die Spieler nachmittags von dort auf den (kurzen) Weg zur Wiesenstraße, wo neben den anderen Gruppenpartien sämtliche entscheidenden Begegnungen stattfanden.

An zwei Turniertagen wurden in 15 Disziplinen so mehr als 900 Spiele über die Bühne gebracht – eine Mammutaufgabe. Die Zuschauer konnten dabei Badminton von der Kreisklasse bis zur 2. Bundesliga bestaunen. Und trotz der zwei Austragungsorte war die letzte Begegnung am Sonntagabend erst gegen 22 Uhr beendet, der letzte Sieger gar um Punkt 22.27 Uhr geehrt. Zeiten, mit denen Sportwartin Pilz aber gut leben konnte: „Früher hat es auch schon mal bis Mitternacht gedauert.“

Letztlich belegten die BCH-Akteure im A-Feld alle vorderen Plätze (unsere Zeitung berichtete), während im B-Feld Söhnke Neuhaus und Jan Striewski im Viertelfinale scheiterten. Die Hohenlimburgerin Marlene Hoffmann schaffte es im B-Damendoppel bis ins Halb- und im Mixed ins Viertelfinale.

Die Spieler mit der längsten Anreise waren zweifellos vier Teilnehmer aus Hagens russischer Partnerstadt Smolensk, die ebenfalls ordentliche Vorstellungen boten: Mit Alexei Bakuschew, der im Herreneinzel C Platz drei belegte, durfte ein Smolensker sogar einen Sachpreis mit in die Heimat nehmen.

Doch egal, ob sie nun mehr oder weniger erfolgreich waren – viele Spieler nahmen am Samstagabend an der großen Party in der AWO-Begegnungsstätte Lennepark teil, wo ein professioneller DJ für Stimmung sorgte.

Ob die 25. Auflage der Hagen Masters zugleich auch die erfolgreichste war? Stefanie Pilz muss bei dieser Frage nicht lange überlegen: „Es gab sicherlich schon Turniere mit einem spielstärkeren Teilnehmerfeld. Aber die Resonanz war nie so gut wie diesmal, wo jeder Aktive mindestens zwei bis drei Partien absolvierte.“ Einer Wiederholung der Veranstaltung in zwei Hallen dürfte im kommenden Jahr somit nichts im Wege stehen.

 
 

EURE FAVORITEN

Deshalb gibt es den Aldi-Äquator

Deshalb gibt es den Aldi-Äquator

Beschreibung anzeigen