Hünsborn ein ganz dicker Brocken

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Wer fünf Spieltage vor Saisonende ein Polster von sieben Zählern auf einen Nichtaufstiegsplatz vorweisen kann, müsste eigentlich bester Stimmung sein. Doch Roland Golombeck, der erfahrene Trainer des Landesliga-Zweiten SV Hohenlimburg 1910, traut dem Braten nicht.

Hohenlimburg.. Wer fünf Spieltage vor Saisonende ein Polster von sieben Zählern auf einen Nichtaufstiegsplatz vorweisen kann, müsste eigentlich bester Stimmung sein. Doch Roland Golombeck, der erfahrene Trainer des Landesliga-Zweiten SV Hohenlimburg 1910, traut dem Braten nicht. „Bei der Drei-Punkte-Regel kann das ganz schnell in die falsche Richtung gehen. Wir haben ein schwieriges Restprogramm und sollten noch mindestens zweimal gewinnen.“

Am besten gleich am Sonntag (15 Uhr) bei Rot-Weiß Hünsborn - einem der zahlreichen Teams im breiten Mittelfeld, die sich einerseits kleine Sorgen um den Klassenerhalt machen muss, andererseits nur vier Punkte Rückstand auf den sicheren dritten Aufstiegsplatz aufweist. Wie eng es zugeht, zeigt auch der Verlauf der letzten, von Golombeck aufmerksam verfolgten Hünsborner Partie bei Spitzenreiter Dröschede. Da lag die Truppe von Andreas Wieczorek nämlich bis sechs Minuten vor Schluss mit 1:0 in Führung, verlor dann noch mit 1:3 und fiel dadurch gleich auf Rang zehn zurück.

„Eine kompakte und defensivstarke Mannschaft, die gerade vor ihrem engagiert mitgehenden Heimpublikum nur schwer zu bezwingen ist“, weiß Golombeck,welch hohe Hürde auf seine Mannschaft zukommt. Tatsächlich stellte Hünsborn nach dem SVH die zweitbeste Abwehr, hat daheim erst eine Partie verloren. Auch das 1:1 vom Hinspiel dient als Warnung. Trotzdem reisen die „Zehner“ mit der Zielsetzung an, einen „Dreier“ einzufahren, werden versuchen, aus einer stabilen Deckung heraus forsch zu attackieren, denn auch Hünsborn muss etwas riskieren, um den Anschluss nach oben zu finden.

Bitter für den SVH: Die Verletzung von Mittelfeldakteur Till Becker hat sich als dreifacher Bänderriss herausgestellt, für ihn ist die Saison beendet. Auch Sascha Rokitte wird aufgrund seiner erneuten Fußbeschwerden aussetzen. Dafür ist Yasin Güzelcümbüs wieder an Bord. Und auch der ersehnte zweite Saisoneinsatz von Ex-Profi Joseph Laumann steht dicht bevor. „Spätestens zu Pfingsten ist er fit“, möchte Golombeck den Spielmacher nur zu gerne im Gipfeltreffen gegen Dröschede dabei haben.

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