Hans-Gerd Schildt reist extra aus Kiel nach Hohenlimburg

SV Hohenlimburg 1910 von 1987
SV Hohenlimburg 1910 von 1987
Foto: WP

Hohenlimburg.. Vor 25 Jahren schaffte der SV Hohenlimburg 1910 nach mehreren Anläufen die Rückkehr in die Landesliga. Zu diesem besonderen Jubiläum trafen sich die „Helden vom Kirchenberg“ nach einem Vierteljahrhundert wieder.

Am 9. Mai 1982 knallten unter Trainer Gerd Tauer die Sektkorken im Kirchenbergstadion, als die „Zehner“ souverän die Meisterschaft in der Bezirksliga feierten. Doch die Landesliga-Luft bekam der unerfahrenen Mannschaft nicht. Nach einem einjährigen Gastspiel ging es zurück in die Bezirksliga.

Erst mit der Verpflichtung von Trainer Hans-Gerd Schildt sollte es wieder aufwärts gehen. Schildt kam in sechs Jahren Bundesliga bei Werder Bremen, Borussia Dortmund und Arminia Bielefeld auf 40 Einsätze und fünf Tore, ehe er im Juli 1979 zu Austria Salzburg wechselte. Dort wurde der gelernte Stürmer auch als Libero und Mittelfeldspieler eingesetzt. Insgesamt schoss Schildt in seinen 176 Spielen in der österreichischen ersten Liga 56 Tore.

1985 kehrte Gerd Schildt nach Deutschland zurück, übernahm den Bezirksligisten SV Hohenlimburg 1910. Am 10. Mai 1987 gelang der ersehnte Wiederaufstieg in die Landesliga.

„Das war eine klasse Truppe, da stimmte einfach alles“, schwärmt Erich Berlet, Vorsitzender des SV Hohenlimburg 1910, heute noch. Er wollte die Truppe schon lange mal wieder an einen Tisch holen. Mit dem Engagement von Klaus Zuhmann, der den Kontakt zu den Akteuren herstellte und sie zur Wiedersehensfeier einlud, ist das nach 25 Jahren endlich gelungen. Bis auf Steffen Kruppa, Hans Glania und Andreas Maihöfer, die privat verhindert waren, reisten auch alle an.

Auch Gerd Schildt reiste extra aus seinem Wohnsitz Kiel an. „Ich habe nicht lange überlegt und sofort zugesagt“, so der 59-Jährige. „Ich freue mich, euch alle wiederzusehen“, sagte er in seiner Begrüßung – diese musste er allerdings ein wenig hinauszögern, weil seine Ex-Mannschaft das Bundesliga-Spiel zwischen Borussia Dortmund und VfB Stuttgart (4:4) verfolgen wollte.

Das Team 1986/87: Wolfgang Zittlau, Erwin Hartmann, Fritz Heimann, Steffen Kruppa, Holger Gastreich, Jürgen Galonska, Andreas Lühdorf, Michael Faltin, Gerd Schildt, Hans Glania, Michael Rapp, Jürgen Mihatsch, Jörg Schmalenberg, Oguz Özdemir, Andreas Maihöfer, Andreas Krechel, Hansi Hille, Georg Hampe und Thomas Radtke.

 
 

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