„Handball ist wieder eine feste Größe in Hohenlimburg“

Die HSG Hohenlimburg hat sich positiv entwickelt. Hier der amtierende Vorstand mit Präses Stephan Willner (rechts).
Die HSG Hohenlimburg hat sich positiv entwickelt. Hier der amtierende Vorstand mit Präses Stephan Willner (rechts).
Foto: WP

Hohenlimburg.. Zwei Jahre ist Stephan Willner jetzt Präsident der Handballer der HSG Hohenlimburg. Im Verlauf der Jahrestagung im „Zehner Treff“ stimmt die Versammlung einstimmig einer weiteren „Legislaturperiode“ Willners zu. Denn die Bilanz ist beeindruckend. „Wir sind zu einer Einheit zusammengewachsen“, so Stephan Willner in seinem Jahresbericht.

Die HSG hat ihr Image in dieser Saison gewaltig nach oben geschraubt. Mehr als 1000 Zuschauer haben insgesamt die letzten drei Heimspieltage der Saison 2011/12 besucht. Das spricht für sich. „Den Fans gebührt aufrichtiger Dank“, sagt Stephan Willner, der auch die Unterstützung der befreundeten Vereine KSV Hohenlimburg, Eintracht Hohenlimburg und Hohenlimburger SV hervorhob.

Kameradschaft und Einsatzbereitschaft haben eine wichtige Rolle gespielt, dass die erste Herren-Mannschaft in „Hitchcock-Manie“ nicht nur den Ligaerhalt schaffte, sondern am Ende einen hervorragenden sechsten Platz in der Landesliga belegt. „Handball ist wieder eine feste Größe in Hohenlimburg“, so Willner.

Ein paar Schattenseiten hat die sportliche Bilanz der HSG allerdings auch. Die Damen sind aus der Verbandsliga abgestiegen. Allerdings hat der Vorstand mit Sascha Schmoll einen neuen engagierten Coach verpflichtet, der sportliche Leiter Alex Filippelli hat bereits viele Zusagen von Verstärkungen erhalten. „Wir haben vor einem Neuanfang in der Landesliga keine Angst“, sagt Stephan Willner. In der kommenden Spielzeit erhält dass Team sogar einen Unterbau. Die weibliche A-Jugend wechselt komplett in den Seniorenbereich und wird als zweite Damen-Mannschaft in der Kreisliga gemeldet.

Im Jahr eins nach der Auflösung der Jugend-Spielgemeinschaft mit TuRa Halden/Herbeck zog Jugendwart Dirk Betchen ein positives Fazit. „Die Jugendabteilung der HSG ist intakt.“ In der kommenden Saison gehen etwa 170 Jugendliche in neun Teams (sechs männlich, drei weiblich) auf Torejagd. „Wir gelten im Kreis Iserlohn als Großverein“, freut sich Betchen, der sich künftig mehr Trainingskapazitäten wünscht. Ebenfalls warb er um Unterstützung aus dem Seniorenbereich, teils als Übungsleiter, teils bei der Gestellung von Schiedsrichtern bei Heimspielen.

„Quantensprünge“ verzeichnet Kassierer Karl Borchers, der kommissarisch das Amt von René Kind in der Saison übernommen hat, bei den Einnahmen. Die vielen Fans haben für Steigerungen bei Eintrittsgeldern und Verzehr in der Cafeteria gesorgt. Wenig Veränderungen gab es bei den Ausgaben, so dass die positive Entwicklung des Vereins auch bei der Finanzlage zu erkennen ist.

Nach den Wahlen appelliert Stephan Willner an Aktive und Fans, darauf zu achten, dass nach Heimspielen die Rundturnhalle sauber hinterlassen wird. Auch über mehr Zeitnehmer würden sich die Handballer sehr freuen.

Gewählt wurden bei der HSG-Jahrestagung: Stephan Willner (Vorsitzender), Ötte Böringer (2. Vorsitzender/Reh), Karl Borchers (Kassierer), Alex Filippelli (sportlicher Leiter), Otto Bless (Schiedsrichterwart), Peter Winkels, Beate Bauer, Dirk Singmann (alle Beisitzer).

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