Hagen 11 wird die Richtung gewiesen

Hagen.. Von den drei Hagener Fußball-Landesligisten genießt am Sonntag nur die SpVg Hagen 11 Heimrecht. Der Hasper SV und der SV Hohenlimburg 10 wollen in der Fremde punkten.

„Das ist für uns ein richtungsweisendes Spiel“, sagt Gerd Dyballa vor dem Kräftemessen mit Tabellennachbar SG Finnentrop-Bamenohl, das um 15.15 Uhr auf dem Emster Loheplatz beginnt. „Wer gewinnt, kann noch einmal die besser platzierten Mannschaften ärgern, wer verliert, rutscht noch einmal unten hinein“, so der Co-Trainer der Elfer, der den im Urlaub weilenden Chefcoach Frank Hintzke vertritt. Als Tabellenachter hat Hagen 11 einen Punkt mehr auf dem Konto als der Gegner, von einem Direktaufstiegsplatz ist man nach zwei Spielen ohne Sieg (2:3 gegen Weißtal, 0:0 in Hohenlimburg) drei Punkte entfernt.

Die personelle Lage hat sich dadurch etwas entspannt, dass der genesene Niklas Wilke sowie die zuletzt beruflich verhinderten Maik Bornscheuer und Kai Hintzke wieder zur Verfügung stehen. Allerdings ist jetzt Gökhan Özdemir nach seinem Feldverweis in Hohenlimburg gesperrt, der Einsatz von Salvatore Carlino (Zerrung) ist noch fraglich.

Seit sieben Spielen wartet der Hasper SV auf einen Sieg, Anlauf Nummer acht wird am Sonntag um 15 Uhr beim SC Hennen genommen. Der Gegner braucht keinen Ausflug in die Vergangenheit, um ein Erfolgserlebnis auszugraben. Erst am Mittwoch gewann der Landesliga-Neuling den Iserlohner Kreispokal, und zwar durch einen 4:0-Erfolg gegen den Noch-Westfalenligisten SF Oestrich. „Das war teilweise ein Grottenkick“, war laut HSV-Trainer Werner Benkert, der zusah, das spielerische Niveau überschaubar. Allerdings wurde ihm auch die Stärke der Hennener vor Augen geführt: „Die sind sehr kampfstark“, in dieser Einschätzung wurde Haspes Trainer bestätigt. Personalsorgen hat er nicht.

Kleine Abstiegssorgen, aber nur vier Punkte Rückstand auf einen Aufstiegsplatz. So stellt sich die Bilanz des RW Hünsborn da, eine schwere Auswärtsaufgabe für den SV Hohenlimburg 10 morgen um 15 Uhr. Doch SV 10-Trainer Roland Golombeck will den „Dreier“, um der Westfalenliga ein Stück näher zu rücken. Till Becker und Sascha Rokitte sind verletzt. hof/luz

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