Großkaliber wieder erlaubt

Wetter.  Gut sieben Jahre nach den ersten Umbauten kann sich der Schützenverein Wengern-Oberwengern freuen. Nachdem eine Standabnahme im Januar dieses Jahres scheiterte und dem Verein zusätzlich unvermeidbare Kosten ins Haus standen, machte der Vertreter der Kreispolizeibehörde Schwelm, Bernd Seiffert, nun nach erneuter Prüfung und lüftungstechnischen Untersuchungen klar: „Auf dieser Anlage darf ab sofort mit dem Großkaliberwaffen geschossen werden.“ Die schriftliche Erlaubnis wird dem Verein demnächst erteilt.

Auflage der Kreispolizeibehörde

Mehrere tausend Euro verschlang der Umbau des Großkaliberschießstandes. Dieser entsprach Ende 2007 nicht mehr den Sicherheitsrichtlinien, deswegen machte die Kreispolizeibehörde die Auflage, dass der Schießstand umgebaut werden muss.

Nach viel Schweiß, fast endlosen Quadratmetern an Akustikplatten, einigen hundert Metern Kabel, tausenden von Arbeitsstunden und etlichen Metern an Lüftungskanälen kann der SV Wengern-Oberwengern seinen Mitgliedern nun wieder für alle möglichen Waffenarten Trainingsmöglichkeiten zur Verfügung stellen. Die Erlaubnis gilt für alle Kurzwaffenarten bis 1500 Joule Geschossenergie.

Vielfach wurde der Verein bei seinen Fragen von der für die Lüftungstechnik zuständigen Firma Vogthofer aus Hagen mit Rat und Tat unterstützt. Der Kontakt kam durch das Vereinsmitglied Dietmar Steinke zustande.

Fast ein Vorzeigeobjekt für den Großkaliber-Schützensport im Ennepe -Ruhr-Kreis sei hier entstanden, hieß es bei der Vorstellung. Dies freute die Anwesenden und am Bau beteiligten Vereinsmitglieder.

Trainingsmöglichkeiten für den Großkaliberstand gibt es dienstags und freitags ab 18 Uhr, vorerst unter bisheriger Anmeldung.

Weitere Informationen bekommen Interessierte Schützinnen und Schützen von den zuständigen Verantwortlichen über die Internetseite des Vereins: www.svwo.de.

 
 

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