Für TuS Wengern wichtigstes Spiel des Jahres

Foto: WP Michael Kleinrensing

Hagen.. Für die einen ist es das wichtigste Spiel der sich dem Ende entgegen neigenden Fußball-Saison, für die anderen eine lohnenswerte Herausforderung, auch wenn es nur noch um die Ehre geht. Genauer gesagt ist von drei Partien die Rede. Alle finden am morgigen Fronleichnamstag in der Hasper Bezirkssportanlage statt.

Ladies first: Ab 12 Uhr stehen sich auf dem Hasper Kunstrasen die Landesliga-Damen von SF Westfalia Hagen und die Bezirksliga-Frauen von Eintracht Hohenlimburg gegenüber. Es ist das Endspiel um den Kreispokal. Im Vorjahr gab es das gleiche Finale, damals siegte Westfalia mit 2:1. „Wir sind auch in diesem Jahr wieder leichter Favorit, aber die Hohenlimburgerinnen werden uns das Leben wieder schwer machen“, davon geht Westfalia-Trainer Martin Riesner aus. Er glaubt: „Es schönes Spiel wird es wohl nicht.“ Jennifer Falke, die sich das Knie verdreht hat, ist fraglich.

Anschließend findet ab 14 Uhr das Spiel um Platz drei der Männer statt. Es birgt mehr Brisanz als das darauf folgende Endspiel, denn beide Finalisten sind schon für den Landespokal qualifiziert. Der dritte Startplatz, der dem Kreis Hagen-Ennepe/Ruhr zusteht, wird im „kleinen Finale“ ausgespielt, in dem sich Bezirksligist TuS Wengern und der Kreisliga-A-Spitzenreiter TSV Fichte Hagen gegenüberstehen.

Da die Wengeraner in der Liga jenseits von Gut und Böse sind, überrascht es nicht, dass Christian Tarrach, der die Mannschaft gemeinsam mit Peter Mathea trainiert, vom „wichtigsten noch ausstehenden Spiel“ spricht. Der Einsatz von Jens Wilkus (Bluterguss im Knie) ist fraglich. Fichte will natürlich auch in den Landespokal, aber die Eilper sind mit den Gedanken auch immer ein bisschen beim Aufstiegszweikampf mit Al Seddiq.

Landesligist Hagen 11 und Bezirksligist FSV Gevelsberg bestreiten ab 16 Uhr das Finale. „Wenn man in einem Endspiel ist, dann will man es auch gewinnen“, sagt Elfer-Trainer Frank Hintzke.

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