Faustballer agieren in allen Mannschaftsteilen zu schlampig

Hagen..  Nach schwacher Leistung gegen den MTV Hammah stecken die Faustballer des TSV Hagen 1860 weiterhin tief im Bundesliga-Tabellenkeller. Mit 1:5 (11:5, 6:11, 5:11, 8:11, 8:11, 8:11) setzte es eine deutliche und auch in der Höhe verdiente Niederlage gegen den Tabellenvierten der Nord-Staffel.

Konnte der TSV noch den ersten Satz mit 11:5 für sich entscheiden, lief in darauf folgenden Durchgängen nicht mehr allzu viel zusammen. Den Gastgebern unterliefen jetzt einige Schlampigkeiten in sämtlichen Mannschaftsteilen, sie fanden zu keiner Zeit mehr Zugriff aufs Spiel . Einziger Lichtblick an diesem Nachmittag war erneut der junge Angreifer Leon Schmelter, der bei seinem zweiten Spiel hintereinander in der Startfünf immer wieder die Lücken in der gegnerischen Abwehr fand. Abteilungsleiter Dirk Schachtsiek weiß: ,,Gegen Hammah ist es immer sehr schwer. Dazu mussten wir heute auf Olaf Machelett verzichten und mit Leon Schmelter und Ole Schachtsiek haben zwei 18-Jährige die größte Angriffslast getragen.“ Und Rückkehrer Stefan Bösch gibt die Marschroute für die nächsten Wochen aus: ,,Unsere volle Konzentration gilt jetzt den drei letzten Spielen, wo wir noch einen Sieg brauchen, um den Klassenerhalt zu sichern.“ Die nächsten Partien stehen am 14. und 15. Februar bei den beiden Hauptstadtklubs in Berlin an, ehe man mit dem NRW-Derby gegen Kredenbach am 21. Februar zu Hause die Saison beschließt.

TSV Hagen 1860: Jörg Machelett, Kuhlmann, Döring, Cymera, Schmelter, Bösch, Ole Schachtsiek.

Am Wochenende geht die U18 der Hagener bei den Norddeutschen Meisterschaften im niedersächsischen Ahlhorn an den Start. Das Erfolgsteam der Feldsaison, die sensationell mit dem Gewinn der deutschen Meisterschaft endete, geht nun allerdings als Außenseiter an den Start, muss man doch den altersbedingten Ausfall zweier Stammspieler und einige Positionswechsel verkraften.

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