Der Kuchen in der Kreisliga A wird neu verteilt

Hier ging es noch mehr um den Spaßfaktor: Pfingstturnier beim TuS Esborn
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Foto: Privat
Während der TuS Esborn auch nach dem Abstieg auf Trainer Jörg Amthor setzt, will sich der FC Herdecke-Ende mit dem neuen Trainer Frank Henes wieder nach vorne kämpfen.

Wetter/Herdecke..  Alle Befürchtungen haben sich am letzten Spieltag bestätigt: Am Böllberg rollt der Ball nächste Saison in der Kreisliga B. Der TuS Esborn steigt als Tabellenfünfzehnter nach 53 Jahren ab. Der SuS Volmarstein und der FC Herdecke-Ende schauen hingegen versöhnlich auf die vergangene Saison in der Kreisliga A.

Der Wille fehlte

„Gefühlt ist es eine Katastrophe“, erklärt Jörg Amthor ehrlich. Der Trainer des TuS Esborn nennt einige Gründe für den Abstieg seiner Mannschaft: „Es hat der Wille, die Aggressivität und die Cleverness vor dem Tor gefehlt.“ Gerade die letzten Spiele habe das Team vom Böllberg oft in den letzten Minuten verloren. Häufige Umstellungen in der Abwehr hätten nicht gerade für Sicherheit gesorgt, „und ohne ein solides Bollwerk geht es nicht“, sagt Jörg Amthor.

Der TuS-Trainer will auch in der Kreisliga B weitermachen: „Ab jetzt wird der direkte Wiederaufstieg in Angriff genommen, auch wenn das kein Selbstläufer ist.“ Die Mannschaft bleibt größtenteils zusammen. Amthor: „Wir haben uns das schließlich selbst eingebrockt.“ Während beim TuS Esborn trotz des Abstieges am Trainer festgehalten wird, steht beim FC Herdecke-Ende in der kommenden Spielzeit ein neuer Mann an der Seitenlinie. Frank Henes übernimmt das Amt von Mario Börner. „Nach fünf Jahren wollten wir auf der Trainerposition eine Veränderung“, erklärt der Sportliche Leiter Uwe Hölterhoff, der mit Frank Henes bereits gemeinsam bei der TSG Herdecke gearbeitet hat. „Henes hat die A-Lizenz und bringt ein Jugendkonzept mit. So wollen wir Schritt für Schritt nach vorne kommen“, so Hölterhoff.

SuS will noch höher klettern

Mit der laufenden Spielzeit ist der Sportliche Leiter nur bedingt zufrieden. Nach dem 18. Spieltag stand der FC Herdecke-Ende noch auf dem sechsten Rang. Doch es folgten viele Niederlagen. „Nach der guten Hinrunde haben wir auf etwas mehr gehofft“, erklärt Hölterhoff, der sich bereits in engen Verhandlungen mit möglichen Neuzugängen befindet.

Wirklich glückliche Gesichter sind nach dieser Saison eigentlich nur beim SuS Volmarstein zu finden. Er beendet die Spielzeit auf Tabellenrang neun. „Nachdem wir zwischenzeitlich noch mal in Abstiegsgefahr gerutscht sind, ist das positiv“, sagt Trainer Ralf Gütschow und ergänzt: „Wir haben uns aus dem Sumpf rausgezogen.“ Nun will Gütschow in der nächsten Saison „vielleicht eine bessere Rolle spielen.“ Denn: „Wir sind viel zu gut, um da unten rumzukrebsen.“

Nach dem Sommer treten dann auch der TuS Wengern und die TSG Herdecke in der Kreisliga A an, trotzdem freut sich keiner der Verantwortlichen über die Abstiege.

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