Auf Asche will Westfalia gegen Finnentrop Aufholjagd starten

Auf das Comeback von Torjägerin Kirstin Ahrend setzt Westfalia Hagen, Schlusslicht der Frauenfußball-Verbandsliga, große Hoffnungen.
Auf das Comeback von Torjägerin Kirstin Ahrend setzt Westfalia Hagen, Schlusslicht der Frauenfußball-Verbandsliga, große Hoffnungen.
Foto: WP Michael Kleinrensing

Hagen..  Am Sonntag setzen die Frauen des Verbandsligisten Westfalia Hagen als erste heimische Fußballmannschaft die Meisterschaft nach der Winterpause fort. Um 15 Uhr wartet mit dem FC Finnentrop ein wichtiger Gegner im Abstiegskampf. Aufsteiger Westfalia kämpft als aktueller Tabellenletzter mit nur sechs Punkten gegen den direkten Wiederabstieg, der Rückstand zum rettenden Ufer beträgt schon acht Zähler.

Ausgerechnet Gegner Finnentrop hat als Tabellen-13. den ersten Nichtabstiegsplatz inne, auf den Westfalia natürlich schielt. Dem in der Winterpause gekommene neue Trainer Wolfgang Degener steht bis auf die angeschlagene Torhüterin Johanna Schmidt der gesamte Kader zur Verfügung. Dazu gehören auch Rückkehrerin Kirstin Arend, die ihr Auslandssemester in Spanien beendet hat, und die Neuzugänge Julia Zumdick und Sabrina Maihöfer (beide vom VfL Bochum II).

Im Hinspiel im September letzten Jahres unterlagen die Hagenerinnen mit 0:8. Laut dem Sportlichen Leiter Martin Riesner „kann man dieses Spiel aber nicht als Maßstab werten.“ Die Westfalia-Damen waren damals ohne etatmäßige Torhüterin angereist und mussten eine Feldspielerin ins Tor stellen. Für das Rückspiel zeigt sich Riesner optimistisch: „Durch die Siege bei den Hallen-Kreismeisterschaften und im Landeshallenpokal konnte unser Team Mut und Motivation schöpfen.“

Auch der Spielort könnte ein Vorteil für die Degener-Elf sein. Da der Ischeland-Rasen nicht bespielbar ist, findet die Partie auf dem Aschenplatz an der Alexanderstraße statt. Hier haben die Westfalia-Damen in den letzten Wochen trainiert. „Das könnte ein kleiner Heimvorteil sein“, darauf hofft Martin Riesner.

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