Auch SV 10-Jugendarbeit wird forciert

A-Jugend SV Hohenlimburg 1910
A-Jugend SV Hohenlimburg 1910
Foto: WP

Hohenlimburg..  Was nützt es, eine erste Mannschaft Jahr für Jahr mit hochkarätigen Neuzugängen zu verstärken, wenn die Jugendarbeit auf der Strecke bleibt? Alfredo Pais, sportlicher Leiter der Kicker vom SV Hohenlimburg 1910, hat sich auf die Fahne geschrieben, auch die Jugendarbeit im Verein zu forcieren, damit die Seniorenteams zukünftig auf einen guten Unterbau verfügen können.

Pais ist erst seit gut einem Jahr in Amt und Würden. Seine „To-do-Liste“ ist lang, nichts geht von heute auf morgen. Doch Fortschritte sind bei den Zehnern auf und neben dem Platz bereits zu erkennen. Die Seniorenteams eins und zwei werden in ihren Klassen eine gute Rolle spielen, mittelfristig ist für die „Erste“ die Rückkehr in die Westfalenliga das Ziel, die Reserve möchte in absehbarer Zeit in die Bezirksliga aufsteigen.

Kirchenberg ein Paradis

Im Seniorenbereich läuft es, das Kirchenbergstadion ist für die Kicker ein wahres Paradis. In der näheren Umgebung gibt es keine schönere Sportanlage. Auch in der Jugendabteilung ist die Handschrift von Alfredo Pais langsam erkennbar.

Damit in naher Zukunft mehr Eigengewächse in der ersten Mannschaft spielen, erstellten Alfredo Pais und sein Pendant aus der Jugendabteilung, Torsten Nordhoff, ein gemeinsames Konzept. Der Breitensport soll weiterhin im Vordergrund stehen, aber parallel dazu möchte die Jugendabteilung des SV 1910 leistungsorientierter arbeiten.

„Mittelfristig kann nur unser Ziel sein, in die Bezirksliga aufzusteigen“, sagt Olaf Salewski, der zusammen mit Ronald Ogonda seit Saisonbeginn die A-Jugend trainiert. Auch in der laufenden Spielzeit möchten die Zehner in der Kreisliga A oben mitmischen.

„Wir sind optimal in die Saison gestartet“, so Salewski weiter, mit zwei Siegen aus zwei Spielen gab es mit sechs Punkte die beste Ausbeute. Mit 27 Spielern ist die A-Jugend in die Vorbereitung gestartet, der Kader reduziert sich jetzt ein wenig.

Zweimal die Woche trainieren Olaf Salewski und Ronald Ogonda mit dem Team. „Die Kapazität ist sicherlich ausbaufähig“, sagt der Coach, denn einmal 75 Minuten und eine weitere Einheit mit 90 Minuten Training ist eigentlich für eine ambitionierte Jugendmannschaft nicht optimal.

Angenehmer Termin

Einen angenehmen Termin vor der schweißtreibenden Trainingseinheit am Dienstag hatte Olaf Salewski mit seinem Team bei der Fahrschule Dannhausen an der Stettiner Straße. Inhaber Markus Dannhausen, lange Zeit selbst Fußballer beim SV Hohenlimburg 1910, sponserte der A-Jugend neue Trainingsanzüge.

Kapitän Georgios Sendros und seine Teamkollegen bedankten sich bei Katja und Markus Dannhausen mit einem Foto und einer Flasche Sekt.

 

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