Zweckel möchte die Saison gut zu Ende bringen

SVZ-Akteur Devin Müller (m.) wird den Grünhemden auch gegen Eintracht Rheine fehlen.
SVZ-Akteur Devin Müller (m.) wird den Grünhemden auch gegen Eintracht Rheine fehlen.
Foto: Michael Korte
Im Nachholspiel geht es am Mittwochabend gegen Eintracht Rheine. Nach dem fast sicheren Abstieg möchte sich der Gastgeber dennoch ordentlich präsentieren.

Gladbeck..  Die Chancen auf den Klassenerhalt für den SV Zweckel sind so gut wie aussichtslos. Nach der bitteren Niederlage am vergangenen Sonntag gegen den ASC 09 Dortmund (0:2), beträgt der Rückstand der Grünhemden auf das rettende Ufer bereits zwölf Zähler.

Rheine ist heute Abend zu Gast

Viel Zeit zum verschnaufen bleibt dem Oberligisten nicht: Bereits am heutigen Mittwoch (19.30 Uhr), gastiert mit Eintracht Rheine schon der nächste Gegner an der Dorstener Straße. SVZ-Trainer Günter Appelt freut sich, dass seine Mannschaft durch das Nachholspiel schon wieder auf den Rasen darf: „Wir haben in den letzten Wochen so wenig gespielt, da freue ich mich über jede Partie, die stattfindet.“

Dass sich der Linienchef aus dem heimischen Norden das Ende der Spielzeit herbeisehnt ist nur allzu verständlich. Schließlich rangiert sein Team auf dem letzten Tabellenrang, hat die wenigsten Siege eingefahren und stellt die schwächste Offensive der Liga. Auch wenn der Abstieg wohl besiegelt ist, sagt Appelt: „Die Spieler sollen sich vernünftig aus der Klasse verabschieden. Wenn ich sehe, dass einer meiner Jungs sich nicht mehr anstrengt, wird das Konsequenzen haben.“

Für die Zweckel-Kicker wird es gegen Rheine indes nicht einfach: „Da kommt eine ganz starke Mannschaft zu uns. Neben der Schnelligkeit im Konterspiel ist das Team extrem robust und kampfstark“, weiß Appelt. Obwohl seine Schützlinge zwischen den beiden Partien nur am Montag trainieren konnten und Enes Aldirmaz und Devin Müller weiter verletzt ausfallen, glaubt der Übungsleiter, dass ein Zähler möglich ist: „Vielleicht klappt’s ja. Jetzt, wo der Druck weg ist. Vorher haben wir uns unsere Hürden selbst in den Weg gestellt.“

Abstieg ist für Appelt kein Beinbruch

Frei aufspielen, sich die letzten Spiele gut präsentieren, das sollte die Devise für die „Erste“ der Grünhemden sein. Ihr Trainer hat sich mit der Situation abgefunden: „Ein Abstieg in die Westfalenliga wäre kein Beinbruch. Ich sehe es als Wunder an, dass wir uns nach der letzten Spielzeit noch ein Jahr in der Oberliga zeigen durften – nicht zuletzt auch, weil uns durch den schlechtesten Platz und den niedrigsten Etat der Liga schon das Grundlegende in dieser Spielklasse fehlt.“

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