Wenn bei den Giants einfach alles passt

Kein Durchkommen: Die in blau gekleideten Giants mit Jil Döhnert am Block machten gegen den einstigen Angstgegner Köln sehr vieles
Kein Durchkommen: Die in blau gekleideten Giants mit Jil Döhnert am Block machten gegen den einstigen Angstgegner Köln sehr vieles
Foto: WAZ FotoPool
Kölns Trainer Czimmek fehlen schon während der Zweitliga-Niederlage in Gladbeck die Worte - krankheitsbedingt. Nach der Partie findet er lobende Worte für den 3:1-Sieger.

Gladbeck.  Inwiefern der Umstand, dass Jimmy Czimmek krankheitsbedingt die Stimme fehlte und der Trainer von DSHS SnowTrex Köln bei der 1:3-Niederlage bei den Giants des TV Gladbeck Anweisungen nur über sein Co-Trainergespann geben konnte, den Gladbecker Sieg begünstigte, lässt sich nur schwer abschätzen. Wahrscheinlich aber hätte auch ein Czimmek in vokaler Topform die Pleite an diesem Tag nicht abwenden können. „Wir haben heute nicht unseren besten Tag erwischt und bei Gladbeck hat in den ersten beiden Durchgängen auch wirklich alles zusammengepasst“, verriet er dem „Kölner Wochenspiegel“.

Zwar fand der Übungsleiter des Kölner Sporthochschulteams auch Worte des Lobes für seine Schützlinge: „Zufrieden bin ich mit der Einstellung meines Teams, sich im Anschluss nicht hängen zu lassen, sondern im dritten Satz weiter zu fighten.“ Aber: „Dass wir nur mit einem Satzgewinn belohnt wurden und im vierten Durchgang einen Vier-Punkte-Vorsprung (16:12, d. Red.) nicht bis ins Ziel retten konnten, zeigt die Qualität des Gladbecker Spiels beziehungsweise ihrer Spielerinnen. Wir haben es leider nicht geschafft, die in dieser Phase kurzzeitig beim Gegner aufkommende Unsicherheit zu nutzen.“

Das war in dieser Deutlichkeit nicht zu erwarten: Mit 0:3 unterlag die Reserve des USC Münster - derzeit Achte im Tableau - im Heimspiel dem Tabelllennachbarn Skurios Volleys Borken.

USC-Reserve zu grün

Doch der Grund ist schnell ausgemacht: Ohne Beachvolleyballerin Kim Behrens sowie Wiebke Silge und Irina Kemmsies aus dem USC-Bundesligateam waren die Münsteranerinnen, bei denen Cinja Tillmann die einzige Spielerin über 20 Jahre stellte, „phasenweise überfordert“, wie die Ruhr-Nachrichten beobachtet hatten. „In dieser Woche hatten wir viele Kranke und konnten kaum in dieser Zusammensetzung trainieren. Bei der Annahme lief nicht viel, so konnten wir auch keinen Druck im Angriffsspiel aufbauen“, bemängelte USC-Trainer Matthias Warnck, der natürlich auch die Leistung des Gegners anerkennen musste: „Borken hat gut gespielt.“

 
 

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