Vom heißen Sand geht’s nun in die Halle

Katharina Schillerwein und Cinja Tillmann (rechts) sind auf dem Sand ein eingespieltes Volleyball-Duo.
Katharina Schillerwein und Cinja Tillmann (rechts) sind auf dem Sand ein eingespieltes Volleyball-Duo.
Foto: hochzwei/joern pollex Hoch Zwei/Thomas Victor
Cinja Tillmann verstärkt die TV Gladbeck Giants als Außenangreiferin in der 2. Bundesliga Nord. Sie wird künftig gemeinsam mit ihrer Partnerin aus dem Sand, Katharina Schillerwein, spielen.

Im Sand ist Cinja Tillmann zu Hause. Dort baggert und pritscht sie zwischen April und September – gemeinsam mit Katharina Schillerwein von den TV Gladbeck Giants. Normalerweise trennen sich ihre Wege nach der Beach-Saison – das wird sich jetzt aber ändern. Denn Cinja Tillmann verstärkt die Giants und wird künftig gemeinsam mit ihrer Partnerin aus dem Sand in Gladbeck spielen.

„Es gab mehrere Gründe für den Wechsel zu den Giants, der wichtigste war, dass Til Kittel hier Trainer geworden ist“, erklärt Cinja Tillmann. Mit Kittel arbeitet sie auch beim Beachen zusammen. Die beiden kennen und vertrauen sich. Tillmann, die viele Qualitäten sowohl in der Annahme als auch im Angriff mitbringt, soll vor allem als Außenangreiferin eingesetzt werden. Allerdings noch nicht im ersten Saisonspiel am Samstag gegen Sorpesee. Denn dann spielt Tillmann noch ein Turnier in Barcelona. Zum Abschluss einer für sie mäßigen Beach-Saison. „Katharina hat erst ihr Examen geschrieben, danach war ich an der Schulter verletzt. Deshalb lief es nicht so gut wie im Jahr zuvor“, sagt Tillmann. Damals wurde das Duo Tillmann/Schillerwein Fünftes bei den Deutschen Meisterschaften. In diesem Jahr belegten die beiden den neunten Rang.

Bevor Cinja Tillmann die Giants in der Halle unterstützt, wird sie eine kurze Pause einlegen. „Es geht einfach nicht, dass ganze Jahr durchzuspielen“, sagt sie. Im Oktober will sie bereit sein, um den Zweitligisten zu unterstützen. So wie zuletzt Bayer Leverkusen. Dort spielte sie im vergangenen Jahr, zuvor war sie beim USC Münster. „In Leverkusen ist es alles noch etwas professioneller. Aber die Vereinsstruktur und das familiäre Flair haben mich in Gladbeck sofort begeistert“, erklärt Tillmann.

Wie stark die Mannschaft ist, kann sie noch nicht beurteilen. „Von der Saisonvorbereitung habe ich nicht so viel mitbekommen, aber ich weiß, dass alle heiß und motiviert sind“, sagt Cinja Tillmann. Über ihre Beach-Partnerin Katharina Schillerwein verliert sie nur positive Worte: „Sie ist eine sehr angenehme und ehrgeizige Spielerin, auf die man sich zu hundert Prozent verlassen kann.“

Keine Auswechslung möglich

Der größte Unterschied zwischen Beach- und Hallenvolleyball sei für sie die Spieleranzahl. „Wenn in der Halle eine Spielerin einen schlechten Tag hat, kann man sie auswechseln. Das geht beim Beachen nicht.“ Auf möglichst viele gute Tage ihres Zugangs hoffen die Giants. Ab Oktober dürfen sich auch die Fans von den Qualitäten Cinja Tillmanns überzeugen.

 
 

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